17.04.10 Damen Relegation zur Kreisliga: SVE Grumme IV - TuS Hattingen IV 2:3

Sechs Studienbedingte Abg├Ąnge vor Saisonbeginn, 2 Monate kein Training weil die Halle gesperrt war, Woche f├╝r Woche Karteileichen angerufen, weil noch eine sechste Spielerin gebraucht wurde, zwei Spielerinnen verlassen uns kurz vor dem Relegationsspiel in Richtung 3. Damen, Kathas Bandscheiben streiken und auch Laura sagt mir Freitag, dass sie nicht springen kann - eine Mannschaft, die so viele R├╝ckschl├Ąge wegsteckt, die l├Ąsst sich auch auf dem Feld nicht unterkriegen.

Laura und Katha standen aus gesundheitlichen Gr├╝nden nur als Einwechselspieler f├╝r die hinteren Positionen zu Verf├╝gung, so blieben nur erlesene sechs Spielerinnen ├╝brig, die den Gro├čteil des Spiels zu bestreiten hatten. Es sollte ein langer nachmittag werden. Die ersten Ballwechsel waren dagegen schnell erledigt, es dauert n├Ąmlich, bis zum siebten Aufschlag ehe wir eine Annahme zur Zuspielerin bringen k├Ânnen. Danach war die Nervosit├Ąt abgelegt und es entwickelte sich ein richtig gutes Spiel. Nach und nach nahmen wir das Heft in die Hand, konnten unseren Punkter├╝ckstand aufholen und gerade ├╝ber unsere Au├čen Katharina und Hannah zahlreiche Angriffe erfolgreich abschlie├čen, was uns bei 24:23 einen Satzball beschert, den wir aber nicht nutzen k├Ânnen. Am Ende geben wir den Satz mit 24:26 ab.

Licht und Schatten dann im 2. Satz. In der erstem H├Ąlfte spielen wir die Gastgeber nahezu an die Wand. Egal, was wir machen, es gelingt: 20:11 f├╝hren wir und lassen mit der Konzentration nach. Ein dummer Fehler bringt Grumme zum Aufschlag und von einem Moment auf den anderen klappt nichts mehr. Im Gegenteil mit jedem Spielzug wird der SVE st├Ąrker: Der Block langt zu, die Feldabwehr steht und umgekehrt haben wir auf einmal den gegnerischen Angriffen nichts mehr entgegenzusetzen. Bei 20:14 und 20:16 nehme ich meine Auszeiten rasch hintereinander. Vermutlich zu schnell, denn fortan muss ich ohnm├Ąchtig zu sehen, wie der Satz verloren geht (20:25).

Wir hatten die Bochumer nun stark gemacht, wir h├Ątten 2:0 f├╝hren k├Ânnen und lagen nun so zur├╝ck. Und wenn es ganz schlimm kommt, geht auch der 3. Satz ist in Folge der Entt├Ąuschung schnell verloren. Und so ist es auch, wir starten wieder mal schlecht mit 2:8 Punkten. Grumme ist hellwach und schenkt uns nichts mehr. 5 Minuten noch, denkt man, und das Spiel ist vorbei. Doch es kommt anders. Katha kommt bei 8:12 ins Spiel und kann mit ihren Aufschl├Ągen Druck aus├╝ben, zudem steht sie in der Annahme und Abwehr sehr gut. Als sie nach drei Rotationen wieder raus muss, sind wir wieder dran, es steht 18:19. Dann 18:20, ein wichtiger Punkt f├╝r Grumme, doch wir bleiben dran, wieder ein Kopf an Kopf rennen, wieder Satzball und dann Jubel als h├Ątten wir nicht einen Satz, sondern das Spiel gewonnen 25:23.

Ein 4. Satz und die Achterbahnfahrt geht weiter. Wir spielen zwar richtig gut, doch es scheint nicht zu reichen. Der Gastgeber ist einfach cleverer. Unsere Spielerinnen st├╝rzten sich mit viel Herz in die B├Ąlle, doch es fehlt der k├╝hle Kopf: 10:16, 11:17, 15:20, der Satz l├Ąuft uns davon. Doch blickt man in die Gesichter beider Mannschaften kann man nicht sagen, wer hier dem Ziel nahe und wer die Niederlage vor Augen hat. Unglaublich unbeeindruckt sind meine M├Ądchen und das merken auch die Grummer. Wir drehen das Spiel. Katharina Scheffler serviert sicher und zugleich gef├Ąhrlich. Katharina, Martina und Laura arbeiten hinten sensationell und vorne haben wir jetzt mit Vicci, Melanie und Hannah unsere st├Ąrksten Angriffsreihe am Netz. Das Spiel wird zu einem Nervenspiel, wir sind lauter, wir sind entschlossener. Melanie ist jetzt ├╝berall gewinnt alle Netzduelle. Und Victoria setzt Hannah und Melanie sehr gut ein. 27:25 und damit Tie-Break.

Es ist l├Ąngst hollywoodreif. Eigentlich m├╝ssten wir schon l├Ąngst im Auto sitzen. Kann man das noch toppen. Ja, man kann, denn auch im Tie-Break sind wir wieder mal hinten. Ein bi├čchen Pech (ein Angriff von Grumme landet genau auf der Linie, einer von uns knapp im Aus) und etwas Dummheit (ein Ball f├Ąllt zwischen zwei Spielerinnen) l├Ąsst Grumme davon ziehen: 2:7, 3:8, 3:9. War es das jetzt? Nein, denn jetzt kommt Jacqui. Wegen ihrer Arbeitszeiten kann unser Urgestein :-) seit einem Jahr nicht mehr trainieren. Und eigentlich h├Ątte deshalb Laura spielen sollen. Melanie sorgt mit guten Aufgaben f├╝r Druck und dann stellt Jacqui immer und immer wieder einen guten Block. Die Grummer Spielerinnen wollen Fehler vermeiden und greifen nur noch halbherzig an. Leichte Beute f├╝r unsere Abwehr vorne bringen Katharina und Jacqui die B├Ąlle unter. Sp├Ątestens beim 12:12 merken die Bochumer, dass sie uns heute nicht besiegen k├Ânnen. Dann schl├Ągt Jacqui einen Angriff punktgenau auf die I: Matchball. Ein Aufschlag noch, ein Block noch und dann ist es geschafft.

Es spielten: Victoria, Martina, Jacqui, Melanie, Laura, Katharina Scheffler, Katharina Schiwon, Hannah.

 

06.03.10 Herren Landesliga: L├╝ner SV - TuS Hattingen 2:3

Neben Sergej fehlten gegen├╝ber der Vorwoche auch noch Michel und Nikolai. F├╝r unseren Libero sprang erneut Torsten ein, der somit auf vier Siegen in vier Spielen kommt und einen erheblichen Anteil am Klassenerhalt hat, und f├╝r unseren Haudrauf im Angriff schicken wir Dennis Borchert ans Netz. Dass Dennis erst ein Jahr in der Bezirksklasse und einen Einsatz gegen Bayer Wuppertal aufzuweisen hat, merkte man kaum, er spielte sachlich und sicher, sorgte f├╝r einige Punkte und f├╝gte sich nahtlos in die Mannschaft ein.

Allerdings sah es nach 45 Minuten so aus, als w├╝rde es f├╝r keinen von uns ein ruhmreicher Tag werden: 14:25 und 15:25, dazu 15:20 im 3. Satz, der L├╝ner SV beherrschte uns nach belieben. Abwechselnd mit kurzen und langen Angaben brachten sie unsere Annahmespieler zur Verzweiflung, unsere sich anschlie├čenden Angriffsversuchen waren eine leichte Beute, weshalb wir den gegnerischen Angriffen unsererseits nur Hilflosigkeit entgegenzusetzen hatten. L├╝nen zeigte, warum die Mannschaft zurecht in R├╝ckrunde fast alles gewonnen hatte, wir dagegen zeigten, ├Ąh, ...gar nichts, was auch nur ann├Ąhernd mit Volleyball zu tun hatte. Alle spekulierten auf abschlie├čende 5 oder 6 f├╝r uns peinliche Ballwechsel und einen fr├╝hen Einstieg in den Samstag Abend.

Doch wie die Bedienungen im AufLauf aus leidlicher Erfahrungen wissen: Immer dann wenn man glaubt, wir sind v├Âllig fertig und bereits auf dem Heimweg, dann kommen wir meistens noch mal zur├╝ck. So war es die ganze Saison und so war es auch gegen L├╝nen. Bedanken m├╝ssen wir uns allerdings auch etwas bei dem L├╝ner Au├čenangreifer, der eben bei jener 20:15-F├╝hrung darauf verzichtete, den Ball bei uns ins Feld zu schlagen, sondern ihn stattdessen mit dem Kopf r├╝berspielte. An und f├╝r sich eine witzige Sache und h├Ątte es geklappt, sicher in manch bierseeligen Erz├Ąhlung aufgetaucht. Klappte aber nicht, unsere Abwehr war da und irgendwie auch der Wille, sich so dann doch nicht aus der Saison verabschieden zu wollen.

Das Ende des 3. Satzes sollte noch ein gr├Â├čeres St├╝ck Arbeit werden. Wir mussten drei Matchb├Ąlle abwehren, ehe wir mit 29:27 auf 1:2 verk├╝rzen konnten. Man kann sagen, da kippte das Spiel. Zwar spielte L├╝nen im 4. Satz so weiter wie bisher, doch unsere bis dahin im wahrsten Sinne des Wortes verheerende Annahme stabilisierte sich und v.a. unser Block stand pl├Âtzlich hervorragend. Gerade Junior und Axel pfl├╝ckten reihenweise die gegnerischen Angriffe runter. Mit 25:22 ging dieser Satz an uns, und damit die Gelegenheit unsere Tie-Break-Bilanz auszubauen.

Dieser Entscheidungssatz war dann relativ unspektakul├Ąr (15:12) . Von Beginn an lagen wir vorne und auch als sich der L├╝ner-Trainer, ein fr├╝her polnischer Erstligaspieler, einwechselte, ├Ąnderte dies nichts daran. Mit k├╝hlem Kopf und ein paar entschlossenen Angriff ├╝ber Mario und Matze gewannen wir letztlich das Spiel .

Es spielten: Junior, Mario, Axel, Torsten, Dennis, Mathias, Stefan

Am Ende muss man sagen: Da war besser und eine sensationelle Saison f├╝r uns. Besonderer Dank geht an:.... mich. Ne, an Matze, der gerade als nach f├╝nf Niederlagen zu Saisonbeginn nichts lief, uns als Mannschaft zusammengehalten und trotz schwieriger Bedingungen (untalentierte Spieler) immer wieder ein gutes Training auf die Beine gestellt hat. (Leser, die jetzt zu Hause vor R├╝hrung weinen, m├╝ssen sich nicht sch├Ąmen; Gef├╝hle sind hier zugelassen, ein bi├čchen bin ich ja auch der Paul Potts der Volleyball-Spielberichte)

 

27.02.10 Herren Landesliga: TuS Hattingen - Langenberger SG 3:2

Etwa die H├Ąlfte der Mannschaft war die Woche komplett krank gewesen, doch bis auf Sergej sch├Ąlten sich alle aus dem Bett und qu├Ąlten sich aufs Feld. Die einen fieberten von sich aus, die anderen zumindest dem Klassenerhalt entgegen, der mit einem Sieg gegen Langenberg endg├╝ltig unter das niedrige Hallendach gebracht wurde. Da auch Langenberg noch auf die Relegation spekulierte, sollten es jedoch noch mal spannende und umk├Ąmpfte 100 Minuten werden.

Dabei begangen wir wie immer. Zum 15ten Male von 17 Spielen (!) wurde der 1. Satz verloren, mit 25:27 zwar denkbar knapp, aber nun ja, man kann sich das Leben auch schwer machen. Ich denke, das trifft auf diesen Satz, wie auf das ganze Spiel zu. Es war sicherlich auch durch die Erkrankungen bedingt, doch immer wieder wechselten sich Licht und Schatten bei uns ab, folgten auf gute Aktionen unn├Âtige Fehler.

Wenn man regelm├Ą├čig den 1. Satz verliert, dann sollte man den Zweiten m├Âglichst gewinnen. Und hier k├Ânnen wir gerne eine neue Serie starten: Wie schon gegen Grumme gewannen wir den 2. Satz mit 25:10. Wenn es also l├Ąuft, dann l├Ąuft es richtig. Und es kommt nicht so oft vor, dass ich neun Aufgaben in Serie machen darf, dennoch erw├Ąhne ich es so beil├Ąufig, wie es nur geht. Das Spiel machte nun so richtig Spa├č und dies blieb auch im 3. Satz so, der allenfalls am Ende (25:23) noch unn├Âtig knapp wurde, dennoch hatten wir den Gast mehr oder weniger fest im Griff.

Es kam wie es kommen musste, denn ├ťbermut tut selten gut. Da und dort summierten sich Fehler und wir machten Langenberg wieder stark. Lange Zeit hingen wir in einer Aufstellung mit Mario, Mathias und mir am Netz fest, am Ende hie├č es 23:25 f├╝r den Tabellenletzten.

Es kam zum Tie-Break. Und auch hier hilft ein Blick in die Statistik, nunmehr vier von f├╝nf der Entscheidungss├Ątze wurden gewonnen. Dennoch sah es zun├Ąchst d├╝ster aus, da wir weiterhin mit uns selbst besch├Ąftigt waren und Langenberg dies clever ausnutzte. Mit 5:8 und 6:9 lagen wir zur├╝ck, ehe Mario uns alle aus der Lethargie riss. Zu dicht gestellte B├Ąlle dr├╝ckte er ins gegnerische Feld, die Aufsteiger versenkte er schn├Ârkellos, im Block sprang er h├Âher als alle anderen und mit seinen Aufschl├Ąge legte er den Grundstein f├╝r den Schlussspurt. Den erl├Âsenden Matchball zum 15:12 versenkte schlie├člich Axel, der ├╝ber alle f├╝nf S├Ątze hinweg unser bester Akteur war. Insofern k├Ânnen sich unsere beiden Mittelleute als Matchwinner feiern lassen.

Der Klassenerhalt ist wie gesagt geschafft, im letzten Spiel geht es ohne Nikolai, Sergej und Michel gegen den L├╝ner SV. Motivation d├╝rfte aber durch das Auftreten einigen L├╝nenern Spielern unseren Schiedsrichtern gegen├╝ber mehr als gegeben sein.

Es spielten: Mathias, Nikolai, Mario, Axel, Junior, Michel, Stefan

 

20.02.10 Herren Landesliga: SVE Grumme - TuS Hattingen 3:1

So richtig in Form sind wir derzeit wahrlich nicht: Auch gegen die zweite Grummer Mannschaft in der Liga gelang uns nicht viel. Lediglich im 2. Durchgang konnten wir zu unserem Spiel finden, dann klappte f├╝r 15 Minuten pl├Âtzlich alles, was zu einem eindrucksvollen 25:10 f├╝hrte. Damit hatte die ganze Herrlichkeit aber ein Ende, denn die anderen drei S├Ątze war es ein eher grausliches Spiel, in dem beide Mannschaften reihenweise Eigenfehler begingen, der SVE gleichwohl deutlich weniger als wir. Der 1. Satz (20:25) war noch halbwegs ausgeglichen gewesen, in den S├Ątzen 3 und 4 (19:25 bzw. 17:25) wurde wir von den Grummern teilweise vorgef├╝hrt. Katastrophale Aufschl├Ąge und peinliche Anf├Ąngerfehler waren symptomatisch f├╝r unser ganzes Spiel.

Alles Weitere w├Ąre jedes Wort zu viel. Wir m├╝ssen noch ein Spiel gewinnen, um den Klassenerhalt sicher zu haben, n├Ąchsten Samstag gegen Langenberg haben wir dazu die n├Ąchste Gelegenheit.

Es spielten: Mario, Mathias, Sergej, Axel, Junior, Michel, Nikolai, Stefan

 

13.02.10 Herren Landesliga: SVE Grumme II - TuS Hattingen 3:0

Trotz der 0:3-Niederlage war es ein gutes Spiel von uns - gemessen an den Trainingsleistungen der letzten Wochen, sofern ├╝berhaupt trainiert wurde. Solange ├ťbungen daran scheitern, dass B├Ąlle ├╝ber weniger Meter gepritscht oder gebaggert werden m├╝ssen, braucht man sich meines Erachtens auch nicht dar├╝ber zu wundern, dass wir gegen Mannschaften verlieren, die ganz sachlich und souver├Ąn ihr Spiel aufziehen, so wie eben Grumme am Samstag. Gegen Herne haben wir sicherlich nicht besser gespielt, aber da hat uns der Gegner den Gefallen getan, zur richtigen Zeit selbst die Fehler zu machen.

Grumme diktierte von Beginn an das Spiel, lag bis auf eine kleine Phase zu Beginn des 3. Satzes fortw├Ąhrend in F├╝hrung. Zum Satzende konnten wir uns zwar jedesmal noch herank├Ąmpfen, sodass ein Satzgewinn durchaus noch m├Âglich schien, doch der SVE bewahrte gerade in diesen entscheidenden Phasen einen k├╝hlen Kopf und setzte sich in allen drei S├Ątzen am Ende durch (-23, -21,-22). Insgesamt kann ich mich das ganze Spiel ├╝ber nur an eine handvoll guter Block-Aktionen erinnern, in diesem Spielelement wurde die ├ťberlegenheit der Gastgeber sicherlich am st├Ąrksten deutlich. In den letzten Spielen hatten wir solche Schw├Ąchen noch durch viel Einsatz und Kampfgeist kompensieren k├Ânnen, auch das fehlte am Samstag.

Fazit: Ein lieb- und lebloses Spiel, das all das zum Ausdruck brachte, was wir momentan Woche f├╝r Woche beim Training abliefern.

Es spielten: Mario, Mathias, Sergej, Axel, Junior, Michel, Nikolai, Stefan

 

07.02.10 Damen Kreisklasse: TV Gerthe III - TuS Hattingen IV 0:3

Eine Woche nach dem guten Spiel gegen Annen war das Nachholspiel gegen Gerthe eine z├Ąhe und m├╝de Angelegenheit. Nach zahlreichen Absagen bekamen wir dank Kathrin und einer erk├Ąlteten Hannah so gerade noch sechs Leute aufs Feld, um die zwei Punkte abzuholen; vielmehr war es dann aber auch nicht. Mit einer Zuspielerin, einer Mittelangreifern und vier Au├čenangreiferinnen mussten wir zudem etwas improvisieren, was unserem Spiel auch nicht gut tat.

Immerhin k├Ânnen wir zufrieden damit sein, dass wir in den entscheidenden Phasen 14:13 (im 1. Satz), 14:12 (2. Satz) und 14:14 (3. Satz) den Hebel umlegten und mit einem Zwischenspurt zur richtigen Zeit gr├Â├čere Aufregung vermeiden konnten. Die S├Ątze wurden mit -19/-18/-16 dann doch recht ungef├Ąhrdet gewonnen, es gab Zeiten, da haben wir solche S├Ątze auch schon verloren. Dass es dazu nicht kam, verdanken wir Victoria und Katha, die immer wieder Stimmung und Ordnung aufrechterhielten und v.a. Katharina Scheffler, die in der Feldabwehr sehr diszipliniert spielte und in den entscheidenden Phasen mit guten Angriffen zahlreiche Punkte machte.

N├Ąchste Woche steht dann das wichtige Spiel beim Tabellenf├╝hrer aus Herne an, w├Ąre sch├Ân, wenn dann alle wieder an Bord sind. Mit Melanie kommt die Woche darauf dann eine wichtige Spielerin aus dem Ausland zur├╝ck und verst├Ąrkt uns im Saisonendspurt.

Es spielten: Victoria, Sandra, Hannah, Katharina Schiwon, Katharina Scheffler, Kathin

 

30.01.10 Damen Kreisklasse: TuS Hattingen IV - BW Annen II 3:1

F├╝nf Punkte war es wie so oft: Ein wichtiges Spiel, ein gut aufschlagender Gegner und bereits nach wenigen Minuten mit 0:5 deutlich hinten. Doch dann versenkte Laura den n├Ąchsten Ball, brach damit den Bann und ├Âffnete die T├╝r zu einem guten und umk├Ąmpften Spiel mit vielen langen Ballwechsel.

Im 1. Durchgang dr├╝ckte Annen dem Spiel mit guten Aufschl├Ągen lange Zeit den Stempel auf. Wir hatten Probleme beim ersten Kontakt und damit M├╝he ein Spiel aufzubauen, mit 9:14, 11:15 lagen wir hinten, kamen aber allm├Ąhlich besser ins Spiel. Es war wieder Laura, die uns Spiel brachte, diesmal mit guten Aufschl├Ągen, sodass wir den Satz von 11:15 auf 18:15 drehen konnten. Dabei waren es nicht nur die Aufgaben, sondern v.a. die Abstimmung aus Block und Feldabwehr, die sich mehr und mehr einspielte. Wir konnten den Vorsprung halten und mit 25:20 ins Ziel bringen. Der Satzball symptomatisch. Nach einem langen Ballwechsel prallt der Wittener Ball auf die Netzkante, Vicci, bereits in die andere Richtung unterwegs spielt den Ball im Fallen mit einer Hand nach oben, das gleiche gelingt Hannah auf der Eins, die so verhindert, dass der Abpraller ins Aus fliegt und dann ist es wiederum Victoria, die den Ball ins Wittener Feld zur├╝ckspielt.

Im 2. Satz legt Witten nach, vielleicht sind es dann auch ein paar Wechsel zu viel gewesen, wir verlieren vor├╝bergehend etwas die Ordnung, geraten wieder in einen R├╝ckstand (7:12), den wir bis zum Satzende (18:25) nicht mehr aufholen k├Ânnen.

Um nochmals die Annahme und Feldabwehr zu st├Ąrken, kommt Katha, die im 1. Satz wie gewohnt ├╝ber Au├čen und im 2. Satz als Zuspielerin agierte, diesmal f├╝r Sandra in der Mitte zum Einsatz. Etwas riskant, da Sandra bis dahin im Block und Angriff sehr gut unterwegs war, doch letztlich geht es auf. Wir stehen jetzt richtig, holen in der Abwehr viele B├Ąlle und im Angriff kann sich v.a. Julia immer wieder sehenswert durchsetzen. Beim 22:17 springt dann endlich eine deutlich F├╝hrung heraus, die zum Satzgewinn (25:19) reicht.

Finally der 4. Satz, in dem Annen lange Zeit wie der sichere Sieger aussah, bereits mit 8:3, 15:10 und 19:15 f├╝hrte. Diesmal bringen uns Victoria mit guten Aufgaben und Jacqui, die im 2. Satz etwas mit sich haderte, mit vielen guten Aktionen uns wieder heran. Pl├Âtzlich steht es 22:21 f├╝r uns, dann Aufstellungsfehler bei Annen, es wird etwas hektisch, doch Hannah bewahrt die Ruhe und sorgt mit scharfen Aufgaben daf├╝r, dass die letzten beiden Punkte an uns gehen.

Nach einem Sieg ├╝ber den bisherigen Tabellenf├╝hrer darf man zufrieden sein, was besonders erfreulich war, dass alle neun Spielerinnen ihren Teil zum Erfolg beigetragen haben. Das Spiel wurde wirklich von der Mannschaft als Ganzes gewonnen.

Es spielten: Martina, Victoria, Laura, Sandra, Jacqui, Hannah, Katha, Julia, Katharina

 

30.01.10 Herren Landesliga: TuS Hattingen - FdG Herne 3:1

Wie sich die Zeiten doch ├Ąndern: Das Hinspiel gegen Herne hatten wir nach einem guten Spiel mit 2:3 verloren, es war die f├╝nfte Niederlage im f├╝nften Spiel gewesen, womit wir den absoluten Tiefpunkt erreicht hatten. Umgekehrt stand Herne mit damals drei Siegen aus f├╝nf Spielen im oberen Drittel der Tabelle. Wenn jemand gesagt, dass nach dem R├╝ckspiel die eine Mannschaft 14 Punkte, die andere 8 h├Ątte, die Zuordnung w├Ąre eindeutig gewesen.

Doch es hat sich v├Âllig anders ergeben, FdG hat seit dem Sieg ├╝ber uns nur noch ein Spiel gewonnen, was unsere interne Theorie unterst├╝tzt, dass wir wie eine zweifelhafte Version von K├Ânig Midas, alle Mannschaften “versauen”, die gegen uns spielen m├╝ssen. Und in der Tat, wir spielen ja jetzt keinesfalls berauschend, haben aber nunmehr sieben der letzten neun Spiele gewonnen und hoffen allm├Ąhlich den Klassenerhalt geschafft zu haben. Umgekehrt geraten viele Mannschaften, nachdem sie gegen uns gespielt haben, danach in eine kleine Krise.

Wenn ich jetzt soviel drumrum, und nicht vom Spiel, geredet habe, dann aus einem Grund, es war einfach schlecht. Beide Mannschaften pr├Ąsentierten sich zwischen Bezirksklasse und Bezirksliga. Ob Aufgabe, Annahme, Zuspiel oder Angriff, in allen Spielelementen schlichen sich immer wieder Fehler ein, sodass es wahrlich kein sch├Ânes Spiel war. Der 1. Satz ging mit 25:18 verdient an Herne, die einfach st├Ąrker waren, dann uns allerdings den Gefallen taten, deutlich nachzulassen. Umgekehrt konnten wir uns in Block und Feldabwehr zunehmend besser positionieren, und kauften Herne damit gerade im 2. Satz den Schneid ab. Wir lagen zeitweise 10 Punkte vorne, verspielten diese aber - in dem verzweifelten und scheiternden Versuch etwas Spielkultur zu zeigen - , sogar fast noch. In den S├Ątzen 3 und 4 gab sich Herne dann fr├╝hzeitig geschlagen, beim 25:17 und 25:14 hatten wir nur wenig M├╝he.

Es spielten: Junior, Nikolai, Mathias, Mario, Sergej, Stefan und der Ersatzlibero ohne Namen

 

24.01.10 Damen Verbandsliga: TuS Hattingen - VV Holzwickede 1:3

Das war in der Tat eine unn├Âtige Niederlage gegen den VV Holzwickede. Nachdem der 1. Durchgang mit 24:26 mehr als ungl├╝cklich verloren wurde, gab es im 2. Satz eine deutliche Leistungssteigerung und den verdienten Satzausgleich (25:20). Und eigentlich sah es schon so aus, dass unsere Damen das Spiel gewinnen w├╝rden, da vor allem im Block eine deutliche ├ťberlegenheit auszumachen war. Annika und Nadine pfl├╝ckten reihenweise die gegnerischen Angriffe runter, im Angriff kamen Carola, Ayca und Lisa immer besser ins Spiel, dennoch wollte im 3. Satz keine nennenswerte F├╝hrung herausspringen. Der Knackpunkt dann Mitte des 3. Satzes. Ab dem 14:14 mi├člingen gleich mehrere Annahmen und bescheren dem Gast leichte Punkte. Mit 22:25 endet der Durchgang ebenfalls ungl├╝cklich. Der 4. Durchgang war dann lange Zeit eine klare Angelegenheit und zeigte dennoch auf was m├Âglich gewesen w├Ąre: ├ťber 4:8, 5:15 zieht Holzwickede davon, dann doch noch aber zu sp├Ąt das Aufb├Ąumen. Denn in der Schlussphase finden die gegnerischen Angreiferinnen einfach kein Mittel mehr gegen unseren Block. Punkt um Punkt holen Lisa und Co. auf doch am Ende war der R├╝ckstand zu gro├č, mit 17:25 geht der Satz verloren.

Ein sehr gutes Spiel zeigten Nadine und Carola, zudem fiel die junge Weronika Kapica nach ihrer Einwechslung im 4. Satz mit einigen guten Ideen auf.

Es spielten: Anna, Emel, Lisa, Nadine, Annika, Ayca, Carola, Stefanie, Weronika, Kristina

 

23.01.10 Herren Landesliga: Eintracht Datteln - TuS Hattingen 2:3

Wenn es in dieser Saison eine Erkenntnis gibt, dann ist es die, dass wir als Mannschaft dann am st├Ąrksten sind, wenn man am wenigsten mit uns rechnen kann. Nach einem entt├Ąuschenden Saisonstart, in dem wir von dem ein oder anderem Gegner eher mitleidig bel├Ąchelt wurden, denn gef├╝rchtet, haben wir uns zuletzt durch einige unerwartete Siege Genugtuung verschafft und genie├čen es mittlerweile, wenn nach Abpfiff der Gegner etwas fassungslos in der Hallenecke sitzt. So auch am Samstag nach dem 104 Minuten-Krimi in Datteln. Mehrfach lagen wir am Boden und mehrfach k├Ąmpften wir uns ins Spiel zur├╝ck. Bereits der 1. Satz sah verloren aus, bis wir auf der Zielgerade im letzten Moment in eine F├╝hrung (25:23) umbogen. Danach sahen dann die zahlreichen Zuschauer allerdings eine immer st├Ąrker werdende Heimmannschaft und einen zu passiven Gast. Die beiden folgenden S├Ątze (25:19, 25:13) gingen ungef├Ąhrdet an die Eintracht, wobei wir uns im 3. Satz teilweise selbst auf den F├╝├čen standen und sicherlich wirklich auf “niedrigstem Niveau” spielten.

Datteln hatte also allen Grund, sich nur noch einen Satz vom Spielgewinn entfernt zu sehen, und wir hadert bislang mehr, als dass ein Aufb├Ąumen zu erkennen gewesen w├Ąre. Doch der 4. Satz begann gut. Mit 5:1 gingen wir in F├╝hrung und dies befl├╝gelte uns deutlich. Mit der F├╝hrung im R├╝cken und deutlich mehr Aggressivit├Ąt in jeder Aktion diktierten wird das Geschehen. Und auf einmal machte sich beim Gastgeber Verunsicherung breit. Mit 25:16 ging der Satz ├╝berraschend deutlich an uns.

Es ging in den Tie-Break. Mario gab die Marschrichtung vor, schon beim Seitenwechsel einen deutlichen Punktevorsprung zu haben, doch umgekehrt lief es, 4:8 lagen wir zur├╝ck, auch weil Datteln sehr geschickt variierte, mal hart angriff, mal legte, mal den Block anschlug. Es kam zum Seitenwechsel und auf einmal spielten wir richtig gut. Axel mit gef├Ąhrlichen Flatteraufgaben und stoischer Ruhe in der Feldabwehr und dann immer wieder Nikolai ├╝ber Au├čen. Wir kommen auf 8:8 ran, dann hatte ich es zu sehr ausgereizt, ein weiterer hoher Ball ├╝ber Nikolai landet im Dreier-Block. Beim 10:9 gehen wir erstmals in F├╝hrung, gehen auf 12:10 davon, Datteln gleich aus, zum 12:12. Das Spiel steht auf des Messers Schneide, dann pflastert Matze den Ball die Linie runter. Das Spiel bleibt spannend und gut. Beide Mannschaften punkten aus der Annahme, wenn auch manchmal erst nach l├Ąngeren Ballwechseln. Wir spielen jetzt viel ├╝ber die Position II und Junior findet zweimal die L├╝cke. Beim 16:15 eine schlechtere Annahme bei Datteln, der Angriff landet im Netz, es ist geschafft.

Es spielten: Michel, Mathias, Mario, Junior, Sergej, Axel, Nikolai, Stefan

 

16.01.10 Herren Landesliga: Bayer Wuppertal III - TuS Hattingen 3:0

Nach unseren letzten Erfolgen waren wir guter Dinge, den Tabellenf├╝hrer aus Wuppertal etwas ├Ąrgern zu k├Ânnen, doch eine knappe drei Viertel Stunde sp├Ąter, mussten wir erkennen, dass B├Ąume nicht in den Himmel wachsen, und uns die Nachwuchsmannschaft des Wuppertaler Erstligisten technisch und k├Ârperlich deutlich ├╝berlegen war. Bis zum 3:2 sah es im 1. Satz gut aus, dann versuchte Nikolai die Linie runter zu schlagen und wurde geblockt, dann versuchte es Nikolai diagonal und wurde geblockt, dann versuchten wir es ├╝ber Mario und wurden geblockt und auch Juniors Angriff wurde anschlie├čend von der gegnerischen Feldabwehr gestoppt. Umgekehrt hatten wir der gegnerischen Angriffsreihe zumeist nur einen Einerblock entgegenzusetzen, da beide Wuppertaler Zuspieler einen guten Job machten. Mit 16:25 war der 1. Satz schnell erledigt, der 2. Durchgang mit 18:25 war nur unwesentlich spannender.

Ein Aufb├Ąumen dann erst im dritten und leider auch bereits letzten Satz. Bis zum Schluss (23:25) konnten wir das Spiel ausgeglichen gestalten, waren in der Abwehr flei├čiger und im Angriff einfallsreicher als zuvor. Leider reichte es nicht ganz zu einem Satzgewinn, er h├Ątte unser Selbstvertrauen noch mal etwas gesteigert, immerhin hat Bayer bislang ├╝berhaupt erst sechs S├Ątze abgegeben, davon drei gegen Schwelm und einen gegen unsere Rumpfmannschaft im Hinspiel. So k├Ânnen wir zumindest mit der Leistung dieses letzten Satzes einigerma├čen zufrieden sein, in den Spielen zuvor waren wir sicher nicht besser gewesen. Die junge Mannschaft aus Wuppertal steht dagegen zurecht an der Tabellenspitze.

Es spielten: Mario, Mathias, Sergej, Axel, Junior, Nikolai, Michel, Stefan

 

09.01.10 Herren Landesliga: SG Suderwich - TuS Hattingen 2:3

Vier von f├╝nf Spielen gewonnen, zuletzt den Tabellenf├╝hrer geschlagen, da hatten wir schon etwas mehr Respekt erwartet. “Die werden viel rumeiern, wir werden mit einigen unkonventionellen B├Ąllen rechnen m├╝ssen”, vernahmen wir die Ansprache des gegnerischen Trainers. Mist, der Gegner lie├č sich also nicht t├Ąuschen, schien unser Spiel aus dem Effeff zu kennen, welche Chancen konnten wir jetzt noch haben?

Das Spiel begann m├Ą├čig. Beide Teams verschlugen reichlich Angaben, und die Angaben, die kamen, versetzen dann beide Annahmereihen in Schwierigkeiten, das Spiel blieb auf beiden Seiten vom Netz daher den ganzen 1. Durchgang ├╝ber zerfahren. Naja, von uns konnte man ja nicht mehr erwarten. Dennoch lagen wir mit 18:17 vorne, schafften es dann aber gleich vier Aufgaben in Serie zu verschlagen, der Satz ging mit 25:21 an Suderwich.

Im 2. Satz steigerten sich beide Mannschaften erheblich. Aus einer nun stabilen Annahme brachten beide Teams ihre Angriffe regelm├Ą├čig durch, bei Suderwich zumeist ├╝ber die hochgewachsenen Au├čenangreifer, wir eher variabel, mit dem Bem├╝hen alle Angreifer am Spiel zu beteiligen. Vielleicht war es das, was mit “unkonventionell” gemeint war. Nach und nach stellten wir uns in Block und Feldabwehr besser auf die gegnerischen Angriffe ein, dennoch blieb der 2. Satz bis zum Ende offen. Beim 26:25 hatten wir Satzball, Axel kam f├╝r mich und verst├Ąrkte erfolgreich den Block zum Satzgewinn.

Was sich im 2. Satz abgezeichnet hatte, dass wir uns auf das Suderwich Angriffsspiel allm├Ąhlich einstellen konnten, fand dann im 3. Satz eine recht eindrucksvolle Fortsetzung. Beim 25:16 war dieser Durchgang zu keiner Zeit gef├Ąhrdet, va. Sergej dr├╝ckte dem Spiel jetzt seinen Stempel auf: Ob im Block, mit sehenswerten Schnellangriffen oder scharfen Sprungaufgaben, unser Mittelblocker diktierte diesen Satz.

Es war schon fast zu einfach gewesen. Im 4. Durchgang zeigten sich die Recklingh├Ąuser unbeeindruckt und steigerten sich deutlich. Es entwickelte sich ein gutes und umk├Ąmpftes Spiel, in dem wenig Eigenfehler begangen wurden. Wir lie├čen nach einem Punktevorsprung zu Satzbeginn kurzzeitig die Z├╝gel schleifen, dies reichte Suderwich, um sich einen Vorsprung herauszuarbeiten, der zum Satzausgleich f├╝hrte (22:25).

Bereits im 4. Satz war Axel f├╝r Sergej ins Spiel gekommen, weiterhin hatte unser Block gegen die gegnerischen Au├čenangreifer zu h├Ąufig das Nachsehen gehabt. Doch bevor Axel im Block zulangen konnte, servierte Mario entschlossen. Gleich zweimal flog die Annahme in unser Feld, zweimal versenkte Matze die B├Ąlle erfolgreich. Das 3:0 gelang mir mit einem meiner wenigen Blockpunkte und f├╝r das 4:0 sorgte Axel mit einem erfolgreichen Angriff - ein traumhafter Start in den Tie-Break - schnell war eine F├╝hrung herausgearbeitet, die bis zum Satzende (15:7) nicht mehr in Gefahr geraten sollte.

Insgesamt ein sehr gutes Spiel von uns, in dem alle acht Spieler zu einer geschlossenen Mannschaftsleistung beitrugen. Beachtenswert die Steigerung gegen├╝ber dem Testspiel unter der Woche in Schwelm wie auch im Laufe des Spiels. Ebenso das Selbstvertrauen vor dem 5. Satz, jeder von uns wusste, dass wir den Tie-Break gewinnen w├╝rden.

Es spielten: Junior, Nikolai, Mathias, Axel, Sergej, Mario, Michel, Stefan

 

12.12.09 Herren Landesliga: TuS Hattingen - TG RE Schwelm II 3:1

Nach zuletzt drei Erfolgen konnten wir unbek├╝mmert ins Spiel gegen den Tabellenf├╝hrer gehen. Vom Papier her war wir nur Au├čenseiter, zudem mussten wir mit Michel auch noch unseren Libero ersetzen, der zuletzt gegen L├╝nen ein sehr starkes Spiel abgeliefert hatte. F├╝r Michel wurde kurzfristig Torsten reaktiviert, der zuletzt vor drei Jahren f├╝r uns auf dem Feld stand. Auch wenn ohne Training nat├╝rlich nicht alles klappte, er machte eine klasse Partie, schob viele Annahmen pr├Ązise ans Netz und kratzte auch den ein oder anderen nahezu unm├Âglichen Ball aus dem Feld.

Man of the match aber war letztlich Sergej. Die ersten beiden Aufsteiger misslangen uns beiden noch doch im Laufe des Spiels war unser Mittelangreifer durch den gegnerischen Block nicht in den Griff zu bekommen, w├Ąhrend Sergej selbst ein ums andere Mal selbst im Block zulangte und auch zahlreiche Netzduelle f├╝r sich entschied. Generell war unser Block von Mathias sehr gut auf das schnelle Schwelmer Angriffsspiel eingestellt worden, sodass der 1. Satz mit 25:16 eine deutliche Angelegenheit f├╝r uns war.

Im 2. Durchgang schlug Schwelm zur├╝ck. Mit gef├Ąhrlichen Aufschl├Ągen wurden wir in die Defensive gedr├Ąngt, sodass unser Spielaufbau einfach zu durchschauen war, nachdem 17:25 war das Spiel wieder ausgeglichen und blieb dies auch bis Ende 3. Satzes. In dieser Phase war es jetzt ein gutes Spiel, in dem beide Mannschaften ihre Angriffe durchbrachten und wenig Eigenfehler produzierten. F├╝r die entscheidenden Punkte sorgte nun Mario, der bei zwei eher durchwachsenen Annahmen zur Stelle war und mit seinen Schnellangriffen den Schwelmer Block ├╝berraschte. Zum Satzgewinn servierte schlie├člich Nikolai mit ein paar kr├Ąftigen Sprungangaben.

Im 4. Durchgang schien nach einer fr├╝hen 8:2-F├╝hrung die Gegenwehr der G├Ąste gebrochen. Doch mit sehr guten Sprungaufgaben brachte der Schwelmer Diagonalangreifer seine Mannschaft wieder ran. Rote Erde versuchte nun immer wieder ├╝ber die Au├čen zum Erfolg zu kommen, doch Junior stand auf der I zumeist goldrichtig. Wieder konnten wir uns absetzen, mit zwei Punkten lagen wir vorne als die Netzanlage ihren Geist aufgab. Die 5-min├╝tige Unterbrechung hatten wir besser verkraftet, Nikolai, Matze, Junior - gleich mehrere Angriffe landeten jetzt krachend im gegnerischen Feld und sorgten schlie├člich f├╝r den umjubelten Sieg.

Bleiben zwei Sachen: Die Netzanlage in der Lessingstra├če ist uns langsam peinlich, richtig schlimm aber ist, dass sie noch eine der besten im Vergleich mit anderen Hattinger Hallen ist. Und zum zweiten haben wir zwar jetzt vier der letzten f├╝nf Spiele gewonnen, bleiben aber nat├╝rlich dennoch das Aschenputtel der Liga, die Mannschaft mit dem “niedrigsten Spielniveau”.

Es spielten: Junior, Latino-Matze, Ulk, Minimann, Elvis, Sergeante, Schnappi und Sergej.

 

28.11.09 Herren Landesliga: L├╝ner SV - TuS Hattingen 2:3

Drei Siege aus vier Spielen lassen uns doch mittlerweile etwas zufriedener auf die Tabelle blicken. Und mit dem L├╝ner SV muss eine weitere Mannschaft erkennen, dass sie sich dem “niedrigsten Niveau” (Zitat SVE Grumme I) - und damit sind wir gemeint, anpassen kann. Unbeholfen stolpern wir also weiterhin durch die Liga und ergaunern uns so manchen Satz. So auch den ersten im Spiel gegen L├╝nen, den wir mit 25:19 sogar recht deutlich gewannen. Wir haben ein bi├čchen mehr durch die Mitte gespielt als L├╝nen, Mario und Sergej verwandelten die schnellen B├Ąlle, das war der Unterschied.

Im 2. Satz packte der L├╝ner SV dann seine Geheimwaffe aus. Ein ums andere Mal fielen die gef├Ąhrliche Flatteraufschl├Ąge knapp hinter dem Netz runter, der sich anschlie├čende Spielaufbau war eher improvisiert als geplant, der Angriff mal zu riskant, mal zu halbherzig, mit 11:25 gab es eine ordentliche Packung.

Generell sehr gef├Ąhrliche Aufschl├Ąge und ein herausragender Libero, das waren die St├Ąrken bei L├╝nen, unsere eigenen St├Ąrken suchten wir dagegen auch im 3. Satz noch lange Zeit vergebens. Axel kam f├╝r Sergej und stabilisierte unseren Block. B├Ąlle die zuvor noch auf unserer Seite am Block runterfielen, landeten nun vor den F├╝├če der gegnerischen Angreifer. Au├čerdem: Wenn ich schon den gegnerischen Libero lobe, dann gilt das f├╝r den eigenen nat├╝rlich erst Recht. Aber nicht nur Michel, sondern die ganze Annahme stellte sich immer besser auf die Flatteraufgaben der Gegner ein. Das Stellungsspiel wurde besser und alle anderen B├Ąlle, die noch so als Querschl├Ąger durch unser Feld flogen, wurden mit viel Einsatz zum Gegner zur├╝ckgeschaufelt. Da L├╝nen das auch machte, gab es einige Spielz├╝ge, die gerade im Vergleich mit dem Spiel Schwelm gegen Grumme II als unorthodox bezeichnet werden m├╝ssen. Was im 3. Satz noch nicht reichte (22:25), f├╝hrte dann im 4. Satz nach einer nochmaligen Steigerung zum Satzausgleich (25:21).

Es kam also zum Tie-Break, dem dritten in dieser Saison, gegen Schwelm und Herne waren wir unterlegen gewesen. Auch heuer sah es zun├Ąchst nicht gut aus, sp├Ątestens als Matze einen gegnerischen Angriff im Stile eines Handballtorwart mit dem Fu├č “zur Ecke” kl├Ąrte und wir mit 4:8 zum Seitenwechsel gingen. Ein weiterer Ballwechsel sorgte f├╝r das 4:9 sogar unsere treuen Schlachtenbummler (the Twins) hatten bereits die Trib├╝ne verlassen. Doch eine gute und charakterstarke Mannschaft glaubt bis zum Schluss an sich und ihre St├Ąrken, gibt nie auf und versucht alles, um wenigstens mit erhobenem Haupt das Feld verlassen zu k├Ânnen. Wir dagegen waren ratlos und einigten uns darauf “erstmal weiterspielen”. Und das war an diesem Tag genau das richtige. Wie holten uns mit jedem Spielzug mehr Sicherheit, w├Ąhrend L├╝nen jetzt die Unsicherheit ├╝berkam. Ab dem 11:11 stand es ausgeglichen und Junior war es schlie├člich ├╝berlassen, den Matchball zum 15:12 zu verwandeln.

Es spielten: Matze, Mario, Junior, Sergej, Nikolai, Michel, Axel, Stefan

 

21.11.09 Herren Landesliga: Langenberger SG - TuS Hattingen 1:3

Ein richtiges Kellerduell gab es gegen die Langenberger SG: kalte Luft, niedrige Decke und ein begrenztes spielerisches Niveau auf beiden Seiten. Gott sei dank, kann man bei uns Kellerkindern immer noch sagen: die k├Ânnen es nicht besser. Von daher m├╝ssen wir uns nicht so sch├Ąmen, wie die Grummer letzte Woche, die sich auf ihrer Homepage daf├╝r entschuldigt haben, wie schlecht sie doch beim Sieg ├╝ber uns waren.

Wenn man im Keller lebt, baut man zumindest keine Luftschl├Âsser, daf├╝r ist es umso schmerzhafter, wenn man mit dem Kopf durch die Wand will. Wem jetzt vor Metaphorik die R├╝be juckt - will hei├čen: Im 1. Satz (20:25) ist uns nicht viel gelungen, blind schlugen wir unsere Aufgaben ins Aus und auch sonst m├╝hten wir uns mit Halle, Ball, Gegner, Netz und was alles so dazugeh├Ârte.

Doch Kellerkind sind zwar stets blass, haben nie leuchtend rote Wangen sind daf├╝r aber bekanntlich z├Ąh, oder sagen wir trotzig. Im 2. Satz trotzen wir der drohenden Niederlage und r├Ąumten mit 25:14 den Keller wieder auf, bzw. lie├čen einfach nicht mehr jeden Ball rein. Die Gastgeber fanden kein Mittel mehr gegen unseren Block und dann sieht Volleyball immer einfach aus.

Dumm nur, das Langenberg ebenfalls im Keller haust und daher auch unsere Tugenden hatte. Es wurden daher noch zwei m├╝hsame S├Ątze, die beide erste auf der Zielgerade f├╝r uns entschieden wurden. Im 3. Satz (25:22) setzte Axel beim 23:22 den entscheidenden Block, im 4. Satz sicherten dann Junior (Feldabwehr und Hinterfeldangriffe) und Nikolai mit den entscheidenden Krachern unseren Sieg (26:24).

Es spielten: Nikolai, Axel, Mathias, Mario, Junior, Michel, Stefan

 

15.11.09 Herren Landesliga: SVE Grumme - TuS Hattingen 3:1

Kaum hatte der Patient die Intensivstation verlassen, da fiel er schon die Treppe runter. Eine Woche nach dem Sieg gegen die Bl├╝ggel-Truppe sah es Mitte des 1. Satz auch gegen die Grummer Erstvertretung sehr gut aus. Wir waren im Spiel und Grumme irgendwie nicht. Die Aufsteiger vorne klappt, der Aufsteiger ├╝ber Kopf klappte, und wenn alles nicht ganz so gut lief, pritschte Matze den Ball erfolgreich auf die I. Was sollte schiefgehen? Und was ist schiefgegangen? Von dem einen auf dem anderen Moment lief bei uns nichts mehr, Grumme witterte die Chance und legte nach. Im Finish war es ausgeglichen, wenige Ballwechsel sp├Ąter hatte Grumme den Satz gewonnen (24:26).

Es dauerte etwas bis wir die K├Âpfe wieder hochbekamen, n├Ąmlich genau die Punkte am Beginn des 2. Satzes, die uns am Ende fehlten (21:25). Bisweilen ├Ąrgern wir uns scheinbar lieber ├╝ber den gerade verlorenen Spielzug, als uns auf den n├Ąchsten zu konzentrieren. Etwas was sich gerade auch im 4. Satz zeigte.

Wenn wir heute an die Leistung der Vorwoche h├Ątten ankn├╝pfen k├Ânnen, h├Ątte es durchaus zum Sieg gereicht. Dies zeigte der 3. Satz, in dem uns diee Grummer zwar auch mit dem ein oder anderen Fehler entgegenkamen, doch letztlich dr├╝ckten wir diesem Satz deutlich unseren Stempel auf (25:17). Gerade Nikolai und Junior waren jetzt gut im Spiel und brachte ihre Angriffe durch.

Der 4. Satz sollte daher noch nicht der Letzte sein, doch w├Ąhrend wir wieder nachlie├čen konnte sich der SVE gegen├╝ber den vorhergehenden S├Ątzen nochmals deutlich steigern. Die gegnerische Feldabwehr konnte unsere Angriffe regelm├Ą├čig entsch├Ąrfen und gerade zum Ende hin, sahen wir in Block und Feldabwehr zumeist hilflos dabei zu, wie die B├Ąlle in unser Feld einschlugen. Mit 25:21 ging auch dieser Satz an die Grummer, die sich mit mehr Kampfgeist und Engagement den Erfolg auch in jeder Hinsicht verdient hatten. Schade, denn das waren ja auch mal unsere Tugenden gewesen, vor allem immer dann, wenn es gegen die Blau-Wei├čen aus Bochum ging. Davon war am Sonntag leider nicht viel zu sehen gewesen.

Es spielten: Axel, Junior, Mario, Mathias, Nikolai, Michel, Stefan

 

14.11.09 Damen Kreisklasse: SVE Grumme V - TuS Hattingen IV 0:3

Aus der Not eine Tugend machen, hei├čt es ja bekanntlich. Und da wir zur Zeit keinen Trainingshalle haben, sollen auch die spielen, die schon am l├Ąngsten nicht mehr trainiert haben. Da Kathrin kurzfristig ausfiel, wurde bei Dana nachgefragt, ob sie spontan einspringen w├╝rde, und zum Gl├╝ck konnte sie, denn sonst w├Ąre es evtl. mal wieder knapp geworden mit den sechs Leuten, auch wenn wir letztlich doch zu siebt waren.

Der 1. Satz geh├Ârte aber dem zweiten Last-Minute-Girl, Hannah, dank der wir endlich eine starke Aufschl├Ągerin im Team haben. Hannah servierte acht Mal rasiermesserscharf ├╝ber die Netzkante und damit war ein Vorsprung herausgearbeitet, den wir uns nicht mehr nehmen lie├čen (25:15).

Der 2. Satz war dann ausgeglichener. Die Grummer Damen m├╝hten sich eifrig und wir waren zu statisch, sodass wir den ganzen Satz ├╝ber einem kleinem R├╝ckstand hinterher liefen. Rechtzeitig zum Satzende waren wir aber wieder da. Katha mit sicheren Aufgaben, Victoria mit feinem H├Ąndchen beim Zuspiel und eben Dana, die dreimal in Folge ihren Angriff diagonal verwandelte. Am Ende ging auch dieser Satz mit 25:23 an uns.

Im 3. Durchgang war die Grummer Gegenwehr dann schnell gebrochen, va. Sandra konnte sich im Angriff und Block immer wieder sehenswert durchsetzen.

Insgesamt eine kompakte Leistung, bei der wir immerhin mit Katha auf der Zuspielposition improvisieren mussten. Die Gewinnerin des Spiels war ohne Frage Dana, die nach etwa einem Jahr ohne Spiel und Training geradezu eine sensationell sichere Partie ablieferte.

Es spielten: Victoria, Katharina Schiwon, Katharina Scheffler, Dana, Sandra, Jacqui, Hannah

 

19.09.09 Herren Landesliga: TuS Hattingen - SVE Grumme II 3:1

Schon gegen Herne hatten wir bei der ungl├╝cklichen 2:3-Niederlage ein Lebenszeichen von uns gegeben, gegen Grumme dann nun endlich der ersehnte Befreiungsschlag, mit dem ersten Sieg in der nicht mehr ganz jungen Saison. Von Beginn an diktierten wir das Spiel mit plazierten Angaben brachten wir die Grummer Annahme ins Schwierigkeiten, sodass wir in Block und Feldabwehr zumeist gute Voraussetzungen hatten, und die Grummer Angreifer das eine oder andere Mal erfolgreich stoppen konnten. Da wir unsererseits gut annahmen und variabel aufspielen konnten, war der Sieg zu keiner Zeit gef├Ąhrdet. Auch der verlorene 1. Satz (21:25) sah uns schon weit vorne, ehe wir die Punkte in Serie verschenkten.

Daher ist es schon bemerkenswert, dass wir nach den vorhergehenden Misserfolgen und dem neuerlichen Satzverlust nicht verunsichert wurden, sondern weiterhin die aktivere Mannschaft blieben. Die weiteren S├Ątze (-18, -18,-16) gingen derma├čen deutlich und ungef├Ąhrdet an unser Team, dass wir daraus genug Selbstvertrauen f├╝r die n├Ąchsten Wochen ziehen sollten.

Ich denke wir haben durch eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung ├╝berzeugt, bei der sich Junior f├╝r seine Aufschl├Ąge und Michel f├╝r seine Feldabwehr besonders in Szene setzen konnten.

Es spielten: Nikolai, Mathias, Axel, Mario, Junior, Michel, Stefan

 

08.11.09 Damen Kreisklasse: BW Annen II - TuS Hattingen IV 3:0

Zwei S├Ątze lang war es eine einseitige Partie, die von den Damen aus Witten furios und engagiert dominiert wurde. Wie die Kaninchen vor der Schlange zeigten sich meine M├Ądchen von der Lautst├Ąrke und dem Siegeswillen der Gastgeberinnen beeindruckt. Warum eigentlich fragte ich mich von drau├čen, denn schon ab Mitte des 1. Satzes konnten wir unsererseits mit guten Aktionen zum Spiel beitragen, sorgten nach katastrophalen Start (6:15) noch f├╝r ein einigerma├čen annehmbares Ergebnis (17:15).

Ich hoffte, mit dem 2. Satz w├╝rde sich das ├Ąndern, doch auch hier waren wir viel zu schnell wieder deutlich hinten, mit 25:12 hatten wir BW Annen zudem nun gut ins Spiel gebracht.

Alle Hoffnung lag daher im 3. Satz und endlich hatten wir uns auf das Spiel eingelassen. Julia brachte uns mit guten Aufschl├Ągen nach vorne und das gab uns Sicherheit in allen Aktionen. Jetzt erst war es ein gute Partie zwischen zwei gleichwertigen Mannschaften. Auf Augenh├Âhe gingen beide Mannschaften in das Satz-Finish, es gab Satzb├Ąlle auf beiden Seiten, symptomatisch, dass BW Annen ihren nutzen konnte und wir unsere nicht.

Immer wieder machte sich leider bemerkbar, dass wir momentan keine Trainingsm├Âglichkeit haben, die Positionen wurden oft zu sp├Ąt eingenommen, sodass unser Block gegen die hochgewachsenen Wittener Angreiferinnen oft zu sp├Ąt kam.

Ein gutes Spiel machten Victoria und Martina, die sich auf der Zuspielposition m├╝hten, Ruhe und Struktur in unser Spiel zu bringen.

Es spielten: Hannah, Katharina Scheffler, Julia, Sandra, Laura, Victoria, Martina

 

22.10.09 Damen Kreisklasse: Ruhrvolleys TuS Stockum II - TuS Hattingen IV 0:3

Das dritte 3:0 im 3. Spiel, das liest sich nicht nur gut, es war zumindest heute auch ein sehr ansehnliches Spiel meiner Damen, die im ersten Kontakt im ganzen Spiel nur drei vermeidbare Fehler begingen - und nur nat├╝rlich reihenweise Aufgaben verschlugen. Dennoch wurden mit 25:15, 25:16 und 25:7 alle S├Ątze deutlich gewonnen, das hei├čt aus der Annahme und aus dem Spiel heraus haben wir regelm├Ą├čig gepunktet.

Ein riesiges Kompliment an Jacqui, die momentan nicht zum Training kommen kann und sicher spielte und an Julia Koenig, die mit sehr viel Einsatz und Spielfreude die auff├Ąlligste Spielerin auf dem Feld war.

Das Spiel war auch Elenas Abschiedsspiel, die f├╝r ein Jahr nach Amerika geht, wof├╝r ich dir alles Gute w├╝nschen. Dank Victoria k├Ânnen wir die L├╝cke auf der Zuspielposition einigerma├čen f├╝llen, und Hannah Kamps und Laura Weidemann haben in den ersten beiden Spielen bereits gezeigt, dass wir zwei weitere gute Spielerinnen dazubekommen haben.

Es spielten: Martina, Victoria, Elena, Jacqui, Sandra, Julia, Kathrin, Katharina Scheffler

 

19.09.09 Herren Landesliga: TuS Hattingen - SG Suderwich 0:3

Eine deutliche 3-Satz-Niederlage, bei der wir allenfalls den 3. Satz ausgeglichen gestalten konnten. In den ersten beiden Durchg├Ąngen liefen wir recht schnell schon einem kleinen Punkter├╝ckstand hinterher, der jeweils im Laufe des Satzes noch ansteigen sollte. Mit 25:19 und 25:18 waren beide S├Ątze f├╝r den Gast klare Angelegenheiten. Im 3. Satz wollten wir die letzte Chance ergreifen, was uns zun├Ąchst auch ganz gut gelang. Bis zum 15:13 lagen wir kontinuierlich vorne, konnte aus einer guten Annahme heraus regelm├Ą├čig unsere Angriffe durchbringen. Leider haben wir da und dort dann auch die ein oder andere Punktchance liegen gelassen, ein etwas gr├Â├čerer Vorsprung h├Ątte sicherlich mehr Ruhe ins Spiel gebracht. Stattdessen entschied Suderwich die langen Ballwechsel f├╝r sich, glich zum 17:17 aus und zeigte sich auch f├╝r den Rest des Satzes (20:25) entschlossener.

├ärgerlich war, dass wir wie in der Vorwoche gegen Schwelm in einer entscheidenden Phase in einer Aufstellung festhingen und nicht rauskamen. Mit Mathias fehlte zwar ein zentraler Spieler, da Axel aber ├╝ber Au├čen eine starke Partie zeigte, k├Ânnen wir auch das nicht so recht als Begr├╝ndung anf├╝hren. Letztlich muss man einfach sagen: Da war (Suderwich) besser.

Es spielten: Nikolai, Axel, Mario, Sergej, Junior, Michel, Stefan

 

12.09.09 Herren Landesliga: TG RE Schwelm II - TuS Hattingen 3:2

Mangelnde Konstanz auf beiden Seiten f├╝hrten zu einem spannenden 5-Satz-Krimi, bei dem die Gastgeber im Tie-Break nach einem 5:7-R├╝ckstand das Spiel noch drehten und letztlich dann auch verdient gewannen. Bis dahin hatten wir mehrfach die sich uns bietenden Chancen nicht nutzen k├Ânnen. Immer dann, wenn wir das Spiel gerade in den Griff zu bekommen schienen, verschenkten wir die Punkte in Serie. Den 1. Satz mussten wir genauso wenig verlieren wie den 3. Satz, oder eben jenen Tie-Break, in dem uns pl├Âtzlich von dem einen auf den anderen Spielzug ├╝berhaupt nichts mehr gelang. Allerdings, da muss man ehrlich sein, k├Ânnen das die Schwelmer von den S├Ątzen 2 und 4 ebenso behaupten, in denen wir sicherlich ebenso von den Fehlern der Gastgeber profitierten.

Blicken wir auf unsere Mannschaft k├Ânnen wir festhalten, dass wir in der Abwehr ordentlich die B├Ąlle im Spiel gehalten haben, vorne dann aber teilweise zu wenig aus unseren Gelegenheiten gemacht haben. Gerade das Spiel durch die Mitte blieb doch weit hinter den M├Âglichkeiten zur├╝ck, wobei ich mir da schon die Schuhe anziehe, die ich hier auspacke. An positiven Erkenntnissen bleibt, dass Michel wenige Wochen nach seiner Meniskusoperation schon wieder ordentlich mitmicheln konnte. Ein gute Partie boten m.E. Junior und Matze, sowie Axel, der nach seiner Einwechslung noch mal Ruhe und Sicherheit in unser Spiel brachte.

Es spielten: Nikolai (Axel), Mathias, Sergej, Mario, Junior, Michel, Stefan