Start 1. Herren
1. Herren - Landesliga
 
1._Herren_1516
v. l. n. r.: Sebastian Mack, Michael Koch, Lukas Landmeyer, Mathias Komp, Philipp Sotzek, Marc Dormann, Mario Göbel, Dominic Storz, Dennis Borchert, Axel Hulin,

 

Trainer:

Trainingszeiten:  
Mo.: 19:30 - 21:30 Uhr
Mi.: 19:30 - 21:30 Uhr

Trainingsorte: 
 
Spielerliste 15/16:
Stefan Matern (Zuspiel)
Marc Dormann (Zuspiel)
Michael Koch (Diagonal) 
Dominic Storz (Diagonal)
Dennis Borchert (AuĂźen)
Mathias Komp (AuĂźen) 
Lukas Landmeyer (AuĂźen) 
Christian Klinge (AuĂźen)
Martin Schwarz (AuĂźen/Diagonal)
Axel Hulin (AuĂźen) 
Sebastian Mack (Mitte) 
Philipp Sotzek(Mitte)
Mario Göbel (Mitte) 
 


WAZ-Bericht

Volleyball: Landesliga

Hattinger sichern den Verbleib in der Liga

04.03.2013 | 16:54 Uhr
Hattinger sichern den Verbleib in der Liga
Durchschnaufen: Marc Dormann hat mit dem TuS den Klassenerhalt geschafft.Foto:Svenja Hanusch

TuS Stockum Ruhrvolleys - TuS Hattingen 1:3

Sie sind durch. Die Volleyballer des TuS Hattingen werden auch in der kommenden Saison in der Landesliga spielen.

Denn durch den 3:1-Sieg gegen die Ruhrvolleys des TuS Stockum wurde der Klassenerhalt gesichert. Der TuS ist am letzten Spieltag zwar nicht mehr im Einsatz, doch passieren kann nichts mehr. „Wir sind Fünfter, und wir bleiben Fünfter“, sagte TuS-Spieler Mario Göbel nach dem Erfolg gegen Stockum.

Den Hattingern stand bei ihrem letzten Einsatz auch wieder Sebastian Mack zur VerfĂĽgung, denn dessen Sperre wurde durch den Staffelleiter um ein Spiel reduziert.

Jeweils mit 25:21 gewann der TuS die beiden ersten Sätze. Im ersten Durchgang zogen die Hattinger nach einer starken Angabenserie von Marc Dormann weg „Da haben wir  schon gemerkt, dass wir dieses Spiel eigentlich nicht verlieren konnten“, so Göbel. „Wir waren die bessere Mannschaft. Und dass Stockum jeweils zu 21 Punkten gekommen ist, lag an unseren Fehlern.“

Fehler – und zwar noch ein paar mehr – machten die Hattinger auch im dritten Durchgang. „Da tun wir uns ja immer schwer“, sagte Göbel in Erinnerung an vergangene Spiele. „Da hat dann die Konzentration ein bisschen  nachgelassen.“ Die Hattinger lagen schnell deutlich hinten, und als sie dann merkten, dass sie diesen Satz nicht mehr  gewinnen konnten, ließen sie ihn dahingehen. „Wir haben dann auch gewechselt, um wichtigen Spielern wie Marc Dormann auch einmal eine Auszeit zu verschaffen. Wichtig war aber, dass wir uns gegen Ende des Satzes wieder zusammengerissen haben“, so Göbel weiter. „So sind wir im Spiel geblieben, und im vierten Satz hatten wir dann eigentlich keine Probleme mehr.“

Es ist also noch einmal gut gegangen. Der TuS bleibt ein Landesligist  und kann jetzt schon für die kommende Saison planen. Um Punkte gespielt wird aber erst wieder ab Dezember (Anm. meinerseits: kleiner Tippfehler, es muss "September" heißen), und bis dahin will dann auch Spielführer Mathias Komp wieder fit sein. Komp hatte sich im Hinspiel gegen die Ruhrvolleys das Sprunggelenk gebrochen und fehlte deshalb in der kompletten Rückserie. Komp war aber keineswegs der einzige Ausfall. „Da kam schon einiges zusammen“, sagt Mario Göbel. „Und wenn ich diese  Saison mit vergangenen Spielzeiten vergleiche, dann muss man schon sagen, dass wir inzwischen von unserem deutlich größeren Kader profitieren. Mit dem knappen Personal der vergangenen Jahre hätte es für uns vermutlich nicht gereicht.“

Sätze: 21:25, 21:25, 25:11, 19:25.
TuS Hattingen: Mack, Borchert, Dormann, Koch, Hulin, Matern, Schwarz, Stecken, Klinge, Göbel.

Heiner Wilms

 

TuS Stockum – TuS Hattingen 1:3 (21:25, 21:25, 25:11, 19:25)

Den Studierenden unter den Leser sei es nicht zur Nachahmung empfohlen, aber ein Blick in Wikipdia verrät uns:

„Als Tremor (lat. tremere „zittern“) wird das unwillkürliche, sich rhythmisch wiederholende Zusammenziehen einander entgegenwirkender Muskelgruppen bezeichnet. Der sogenannte physiologische Tremor von Gesunden ist messbar, allerdings kaum sichtbar. Deutlich sichtbarer Tremor kann als ein Symptom verschiedener Erkrankungen auftreten.“

Wobei es der begrenzten Originalität des Sportjargons entsprechend im Weiteren nicht um pathologische Fragen geht, sondern vielmehr die beliebte Floskel des „Zitterspiels“ bemüht wird, um das ebensowenig von Inspiration geküsste Volleyballspiel zwischen den für ihre unrhythmischen Körperzuckungen bekannnten Mannschaften von TuS Stockum und TuS Hattingen auf eine Formel zu bringen. Nach Einsetzen der beiden Teams in eben diese Formel konnte so auch die letzte Unbekannte berechnet werden, nämlich die Frage nach dem Klassenerhalt oder einer drohenden Relegationsrunde. Von 172 Ballwechseln hatten am Ende beide Mannschaften jeweils 86 Punkte auf dem Spielberichtsbogen stehen, weshalb wir mit 3:1 gewonnen haben. Der unkundige Leser merkt, dass Volleyball anscheinend eigenen Gesetzen gehorcht – wobei leider die Schwerkraft nicht dazu gehört, oder doch, man weiß es nicht.

Um Bild zu bleiben und gleichzeitig auf das Spiel zu kommen, zitterten wir uns mehr unrhythmisch denn rhythmisch zu einem 3:1-Erfolg über unsere alten Freunde aus der Waldorfschule. Dabei bleibt Zittern eine für das Volleyballspiel hochgradig problematische Tätigkeit, sodass wir selbst eine kleine schmucke 10:3-Führung im 1. Satz fast noch verspielt hätten, da unsere Finger den Ball in Aus oder ins Netz fingerten, am Netz rumgriffelten, auf der anderen Netzseite rummachten, oder den Ball beim Zuspiel nacheinander berührten, sodass der Schiedsrichter seinerseits unrythmisch zum Korrekturpfiff genötigt wurde. Womit wir bei den besten Akteuren des Tages wären, den Schiedsrichtern, was einiges über das Spiel sagt.

Gott sei Dank, mag man in einem Anflug von Spiritualität sagen, waren die Wittener auch nicht besser und konnte unsere Schwächen nicht ausnutzen. Von einer Epiphanie (dem Leser wird heute ordentlich was zugemutet) zu sprechen, mag zwar etwas gewagt sein, doch auch den zweiten Satz konnten wir nach schwachen Start und schwachem Ende für uns entscheiden. Wo ist denn da die Göttlichkeit?, mag der kritische Leser zu Recht fragen. Nun, nur mit göttlichem Eingreifen lässt sich erklären, dass die unrythmisch vor sich hinzitternden Finger mitunter passable Ballwechsel hervorbrachten. Als Boten der Offenbarung fielen v.a. ein blonder Engel, ein nach seinem Platzverweis wieder auferstandenen Sünder im Jesus-Look und ein kahlköpfiger Antichrist recht positiv auf. Mit 2:0 Sätzen klopften wir unrythmisch zitternd an die Himmelspforte des Klassenerhalts, während die Sense der Relegation schon hinter der Trainerbank der Wittener in Stellung gebracht wurde.

Doch dem Messianischen wohnt bekanntlich auch das Leiden inne. Auf dem 81qm großen Altar für zittrigen Pixelmännchen opferten wir den 3. Satz mit 11:25. Aus der Erkenntnis heraus, dass Volleyball ein Fehler-Spiel ist, in dem der Einzelne ohne die Unterstützung des Mitspielers nicht bewirken kann, inszenierten wir im allegorischen Ausdruck die „Hilflosigkeit im Angesichts des Balles“. Es schien als hätten wir Monaten auf diesen Moment hingearbeitet. Kollektiv erfüllte jeder seine Rolle, das Scheitern als Werk. Auch für die Zuschauer war dies großer Moment: Sprachlos ergriffen sich viele bei den Händen, die Tränen nicht verbergend.

Nun ja, auch die schönsten Moment vergehen. Im 4. Satz wurde einfacher nur wieder Volleyball gespielt. Der ganze Zauber war verflogen. Das Mystisch-Göttliche, der kreative Akt als Gottwerdung des Menschen wichen wieder einfachen Annahme-Zuspiel-Angriff-Block-etc. Aktionen. Nüchtern betrachtet hat sich z.B. durchaus ausgezahlt, dass uns Matze über Woche mit der Blockpositionierung gelangwe..., unsere Sinne geschärft hatte. Öfter als sonst finde ich stand unser Block ganz passabel, sodass wir selbst einen Haudrauf wie Nikolai hinterher ganz gut ausbremsen konnten. Als der letzte Punkt ins gegnerische Feld fiel, überwog am Ende die Erleichterung über den Klassenerhalt. Nicht schön, ein Zittersieg halt, wie man es im Sportjargon mit einer gewissen Einfaltlosigkeit dann so sagt.

Es zitterten: Marc Dormann, Christian Klinge, Axel Hulin, Dennis Borchert (Außen), Mario Göbel, Sebastian Mack, Jannis Stecken (Mitte), Michael Koch, Martin Schwarz (Diagonal), Stefan Matern (Zuspiel)

 

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. März 2013 um 23:05 Uhr
 

WAZ-Bericht

Volleyball: Landesliga

TuS-Herren: Trost durch die Ergebnisse der Konkurrenz

24.02.2013 | 15:08 Uhr
TuS-Herren: Trost durch die Ergebnisse der Konkurrenz
Jannis Stecken legt den Ball in dieser Szene am Block vorbei.Foto:Manfred Sander

TuS Hattingen - VC Bottrop II 1:3

Eine gefühlte Ewigkeit dauerte der letzte Ballwechsel. Zehnmal flog der Ball übers Netz, doch dann war es mit der Gegenwehr des TuS Hattingen vorbei. Mit 1:3 ging das Heimspiel gegen Bottrop verloren – nach einem packenden Spiel.

„Viel knapper kann man eigentlich nicht verlieren“, kommentierte TuS-Spieler Mario Göbel. So kann man es sagen, denn in der Addition aller Punkte lag der TuS mit 96:100 hinten. Viel knapper geht es wirklich nicht.

Nach zuletzt eher enttäuschenden Vorstellungen warf der TuS diesmal seine ganze Kampfkraft in die Waagschale. Das war auch nötig, denn mit Mathias Komp, Michel Braun, Marvin Meinecke, Sebastian Mack und Christian Klinge fehlten gleich  fünf Spieler, die man sicher als Stammpersonal bezeichnen kann. Doch das Häuflein der letzten Aufrechten wurde am Ende für seinen  Einsatz nicht belohnt, dürfte aber beim Blick auf die Ergebnisse der Konkurrenz dann doch Trost gefunden haben. Denn auch die Ruhrvolleys aus Stockum und die SG FdG Herne verloren ihre Spiele. Beide Teams stehen noch hinter dem TuS, wie auch der TC Gelsenkirchen. Zudem haben die Konkurrenten noch ein schwieriges Restprogramm, so dass es für die Hattinger am Ende reichen sollte – wenn auch mit Hängen und Würgen.

Sätze: 23:25, 25:23, 23:25, 25:27.
TuS: Matern, Koch, Dormann, Hulin, Stecken, Schwarz, Borchert, Göbel.

Heiner Wilms

 

TuS Hattingen – VC Bottrop II 1:3 (23:25, 25:23, 23:25, 25:27)

Achtbare Leistung mit dem letzten Aufgebot. Angesichts der Ausfälle unter der Woche und dessen, dass Junior und Jannis angeschlagen ins Spiel gingen, schwante mir beim Einschlagen Böses. Am Ende war dies unbegründet, da wir uns unserer Haut denkbar teuer verkauften und daher so zufrieden sein können, wie man nach einer Niederlage sein darf, also eigentlich gar nicht. Umso bitterer, dass trotz des Fehlens von Mathias, Christian, Basti, Marvin und Michel es am Satzende jeweils nur zwei Punkte waren, die der Gast mehr hatte. Zwei Punkte jeweils, die wir dann im Laufe der Sätze dann auch doch irgendwie selbst hergeschenkt hatten, z.B. weil wir es trotz mehrfacher Hinweise von Mathias nie geschafft haben, die 2. Bälle des Bottroper Zuspielers in den Griff zu bekommen.

Die Schlüsselsituation m.E aber im 3. Satz: Wir liegen mit 18:15 vorne und können aus der Annahme heraus recht stabil punkten. Da fallen mit Axel und Jannis beide Angreifer gleichzeitig verletzungsbedingt aus. Für Axel kommt wenig später Dennis und Jannis beißt zwar auf die Zähne, stand aber als Anspielstation nur noch begrenzt zur Verfügung. Es dauert ein paar Punkte, bis wir uns aus dieser Rotation befreien können. Punkte, die uns dann am Ende fehlen sollten.

Trotz der Widrigkeiten bleiben wir auch im 4. Satz dran. Vor allem Junior und Mario übernehmen jetzt viel Verantwortung und halten uns mit ihren Aktionen im Spiel. Kopf am Kopf geht es auf die Zielgerade, die dramaturgisch bis zum 25:27 verlängert wurde. Der letzte Ballwechsel dauert seinerseits nochmal eine halbe Ewigkeit, doch auch in diesem Fall neigt sich das Schicksal nicht zu unseren Gunsten.

Bereits am kommenden Samstag steht der letzte Spieltag bei Ruhrtal „TuS Stockum“ Witten an. Unser ewiger Rivale präsentierte sich zwei Sätze lang sehr gut gegen die Eintracht aus Vogelsang. Beide Mannschaften können die Punkte für den Klassenerhalt gut gebrauchen, es dürfte also nochmal ein spannendes „Match“ geben.

Es spielten: Marc Dormann, Axel Hulin, Dennis Borchert (Außen), Mario Göbel, Jannis Stecken (Mitte), Michael Koch (Diagonal), Stefan Matern (Zuspiel), Martin Schwarz

P.S. „Match“ sagt irgendwie keiner mehr, oder? „Match“ ist der Prototyp des 80er Jahre Anglizismus und scheinbar aktuell ziemlich out zu sein. Der „Verein zur Wahrung der deutschen Sprache“ kann angesichts der Kurzlebigkeit moderner Sprache erleichtert aufatmen. „Cool down“, rufen sich seine Mitglieder augenzwinkernd zu.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 25. Februar 2013 um 00:00 Uhr
 

WAZ-Bericht

Volleyball: Landesliga

TuS: Jetzt wird doch noch gezittert

18.02.2013 | 12:47 Uhr
TuS: Jetzt wird doch noch gezittert
Hilfe, jetzt wird es eng: Mario Göbel (l.) und Marc Dormann sind mit dem TuS im Abstiegskampf angekommen.Foto:Labus

SG FdG Herne - TuS Hattingen 3:1

Von wegen vorzeitiger Klassenerhalt: FĂĽr die Landesliga-Volleyballer des TuS Hattingen wird es nach der 1:3-Niederlage gegen die SG FdG Herne jetzt doch noch einmal eng.

Mit einem leichten Spiel hatten die Hattinger keineswegs gerechnet, mit einer Niederlage aber eigentlich auch nicht. „Uns war klar, dass Herne weitaus stärker sein würde als in der Vorwoche Gelsenkirchen“, kommentierte TuS-Spieler Mario Göbel, der sich schwer tat, die Gründe für das 1:3 zu nennen. „Es war kein gutes Spiel, wirklich nicht“, sagte er. „Es war eher so die Kategorie Not gegen Elend, wobei wir diesmal das Elend waren.“

Dabei fing es doch gar nicht so schlecht an. Zwar lagen die Hattinger im ersten Satz lange hinten, doch dann kämpften sich sich heran, glichen in der Schlussphase aus und gewannen den ersten Durchgang mit 25:20. Doch so ganz wohl war ihnen danach nicht. „Irgendwie hatte es sich angedeutet, dass wir heute Schwierigkeiten bekommen würden“, sagte Mario Göbel.

Und die Hattinger bekamen Schwierigkeiten. Denn der Gewinn des ersten Satzes brachte ihnen keineswegs die erhoffte Sicherheit. Fahrig und nervös spielten sie in den nächsten Durchgängen, wobei man gar nicht ein Spielelement als entscheidende Fehlerquelle ausmachen konnte. Es war vielmehr einer Fehlerkette. Die Annahme war schlecht, darauf folgte, geradezu zwangsläufig, ein wackliges Zuspiel und schließlich eine unglückliche Aktion im Angriff. So kann man kein Volleyball-Spiel gewinnen. „Wahrscheinlich war es unser bisher schlechtestes Saisonspiel“, gab Mario Göbel unumwunden zu. „In der vergangenen Woche haben wir gegen Gelsenkirchen auch nicht gut gespielt, doch angesichts der Aufstellung war die Leistung in Ordnung. Diesmal hatten wir mehr Stammspieler dabei und haben nie zu der Sicherheit gefunden, die uns sonst auszeichnet.“

Sätze:20:25, 25:16, 25;16, 25:17.
TuS: Dormann, Matern, Hulin, Borchert, Klinge, Mack, Schwarz, Göbel, Koch.

Heiner Wilms

 


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