Start 1. Damen
1. Damen - Bezirksliga
 
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 hinten (v.l.n.r.): Alisa aus der Wischen, Katharina Scheffler, Frauke Kamps, Caroline Jaschke, Melanie Leitloff, Anna Litfert, Stephanie Morlock, Stefan Matern
vorne: Veronique van Engeland, Ronja Weidemann, Mareike Zwilling, Laura Weidemann, Hannah Kamps, Felicitas Fischer
es fehlen: Ludmilla Ehrlich, Alina Grunwald
Trainer:
 

Trainingszeiten:
Mo:19:30-21:45
Fr: 18:00-20:00

Trainingsort:

Spielerliste:
Ludmilla Ehrlich
Veronique van Engeland
Frauke Kamps
Hannah Kamps
Caroline Jaschke
Melanie Leitloff
Katharina Scheffler
Laura Weidemann
Ronja Weidemann
Mareike Zwilling
Stephanie Morlock
Felicitas Fischer
Anna Litfert
Alisa aus der Wischen
Spielplan/Tabelle               Saisonbericht 2017



TV Brechten - TuS Hattingen 1:3

TV Brechten – TuS Hattingen 1:3 (18:25, 20:25, 25:20, 12:25)

SouverĂ€ner Auftritt gegen den Landesliga-Absteiger, der nach sehr gutem Saisonstart mittlerweile in der Tabelle nach unten durchgereicht wurde. Schon in den ersten BĂ€llen zeigten wir die bessere Spielanlage und die variableren Aktionen. Aus einer sicheren Annahme heraus setzte Stephie alle Angreiferinnen gut in Szene. Brechten agierte zunĂ€chst viel ĂŒber die Mittelangreiferinnen und die Diagonalposition, worauf wir uns in der Feldabwehr schnell einstellen konnten. Mitte des Satzes ist es gerade Mareike auf der Langen VI, die mehrere gegnerische Angriffe erfolgreich verteidigt. Im Gegenangriff können wir uns dann regelmĂ€ĂŸig durchsetzen, besonders Ronja verwandelt in entscheidenden Momenten und auch in schwierigen Situationen ihre Angriffe. Am Ende geht der Satz mit 25:18 deutlich an uns.

Auch im 2. Durchgang sind wir die ganze Zeit vorne. Brechten greift verstĂ€rkt ĂŒber die eigene Position II an. Wir sind im Block zur Stelle. Hannah greift mehrfach zu und beschert uns einen Punktevorsprung, den wir den ganzen Satz ĂŒber aufrechterhalten können. In gewisser Weise ist es ein unspektakulĂ€reres Spiel als in den Wochen zuvor. Wir zeigen eine solide Leistung: schlagen solide auf, verteidigen mit gewohnt großem Einsatz das Feld und variieren im Angriff. Wir sind die ganze Zeit vorne und nutzen die Gelegenheit, um vielen Spielern Einsatzzeit zu geben.

Der 3. Durchgang beginnt wie die ersten beiden endeten. Schnell sind wir 3:0 vorne. Brechten nimmt eine frĂŒhe Auszeit und agiert danach in Aufschlag und Angriff deutlich gefĂ€hrlicher. Besonders die 2. BĂ€lle der Zuspielerin sind regelmĂ€ĂŸig Ă€rgerliche Punktverluste. Umgekehrt verlieren wir vorĂŒbergehend etwas die Übersicht. Wollen im Angriff die Punkte erzwingen, anstatt auf die passenden Gelegenheiten zu warten. Am Ende kann Brechten verdient auf 1:2 verkĂŒrzen.

Der Satzverlust Ă€rgert uns, bringt uns aber nicht aus dem Konzept. Ganz im Gegenteil, den 4. Satz beginnen wir noch entschlossener und selbstbewusster. Schnell können wir uns mit großem Vorsprung absetzen. Hannah serviert gefĂ€hrlich, Brechten hat MĂŒhe im Spielaufbau und Melanie ist mehrfach im Block zur Stelle. Punkt fĂŒr Punkt können wir uns absetzen. Der Gegner resigniert, sodass der Satz frĂŒh entschieden ist. Mit 25:12 der deutlichste Satzgewinn in dieser Saison.

Besonders erfreulich ist, dass wir problemlos und ohne QualitĂ€tsverlust wechseln konnten, sodass alle elf Spielerinnen zum Einsatz kamen und ihren Anteil am Erfolg hatten. Ein großes Lob geht an Ronja, die sich auch in schwierigen Situationen gegen den Brechtener Doppelblock durchsetzen konnte und die guten Trainingsleistungen der letzten Woche bestĂ€tigte. Ebenso geht ein Lob an Alisa, die bei ihren Einwechslungen mit guten Aktionen auf sich aufmerksam machte.

NÀchste Woche gilt es gegen den VfL Kemminghausen (15h, Kreissporthalle) erneut zu punkten, um allmÀhlich etwas Distanz zum Tabellenende aufzubauen.

Es spielten: Stephanie Morlock (Zuspiel), Hannah Kamps, Melanie Leitloff, Anna Litfert (Mitte), Veronique van Engeland, Ronja Weidemann, Frauke Kamps, Alisa aus der Wischen, Laura Weidemann (Außen), Felicitas Fischer (Diagonal), Mareike Zwilling (Libera)

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 22. Januar 2018 um 23:17 Uhr
 

TuS Hattingen - TB Höntrop II 1:3

TuS Hattingen – TB Höntrop II 1:3 (24:26, 25:15, 20:25, 22:25)

Am Ende hatten sich beide Mannschaften die ausgespielten 182 Punkte gĂŒtlich geteilt, 91 Punkte hatte jedes Team gewonnen. Ein deutlicher Beleg fĂŒr ein ausgeglichenes Duell zwischen zwei Mannschaften, die sich wenig schenkten und insgesamt auf gutem Bezirksliga-Niveau die Klingen kreuzten. Nach Abpfiff konnten sich jedoch die GĂ€ste ĂŒber drei gewonnene SĂ€tze und daher ĂŒber drei Punkte freuen, wĂ€hrend wir wiedermal damit zufrieden sein mĂŒssen, fĂŒr eine gute Leistung gelobt zu werden. Dabei stellt sich natĂŒrlich die Frage, woran es lag, dass wir am Ende mit leeren HĂ€nden dastehen.

Vor allem im 1. Satz gab es von beiden Seiten viele gute Aktionen zu sehen. Beide Mannschaften bringen den Ball aus einer sicheren Annahme immer wieder prĂ€zise in die HĂ€nde der Zuspielerinnen, die dann beliebig aus ihren Angreifern auswĂ€hlen können. Der TB Höntrop hat dabei GrĂ¶ĂŸenvorteile und gerade die routinierten Mittelangreiferinnen versenken die BĂ€lle der Reihe nach. Doch wir halten dagegen, spielen vielseitig. Auch das zuletzt vermehrt trainierte 1. Tempo klappt. Bis zum Satzende ist es ausgeglichen. Am Ende hat Höntrop mit 26:24 die Nase vorn. Gerade in den vielen Netzduellen sind wir nicht cool genug gewesen. Die Nahsicherung ist zwar oftmals da, doch in den Anschlussaktionen sind wir zu ĂŒberhastet. Genau das hatten wir in der Woche zwar gezielt trainiert - hatte aber auch im Training schon nicht wirklich geklappt.

Klappen sollte dann aber der 2. Satz. Wir spielen weiterhin auf einem guten Niveau, sind in den einfachen Aktionen noch genauer und können den hochgewachsenen Block öfters ausspielen. Zudem sind wir konzentrierter beim Aufschlag. Vor allem Caro dreht jetzt auf: Block, Angriff, Annahme, Aufschlag - aus einer guten Mannschaftsleistung ragt Caro im 2. Satz nochmal heraus. Mit 25:15 geht der Satz deutlich an uns.

Dejavu in Durchgang Drei. Wie schon im Hinspiel verlieren wir nach dem Satzausgleich die Konzentration und liegen schnell mit 0:6 hinten. Doch Punkte fĂŒr Punkt kĂ€mpfen wir uns heran. Nach dem schlechten Start erzielen wir 17:11 in Folge. Dann bei 17:17 ein Knackpunkt. Wir verschlagen den Aufschlag, im Gegenzug gelingt Höntrop zwei direkte Aufschlag-Punkte. Oder anders: 22 Minuten Satzdauer und dann drei Geschenke in nur 60 Sekunden. Von dem RĂŒckschlag erholen wir uns nicht mehr 25:20 fĂŒr den Turnerbund.

Neuer Anlauf im 4. Durchgang. Wir sind durch gute Aktionen von Vero erstmal direkt vorne: 3:0, 7:4. Dann wieder eine Phase mit vielen Aufschlagfehlern. Höntrop fĂŒhrt mit 11:13. Wir drĂŒcken nochmal. Vor allem Hannah wird jetzt mehr und mehr gesucht -18:16, 20:18 fĂŒr uns. Wir sind im Vorteil, doch zwei Dinge verhindern den Erfolg: Zum einen verteidigt Höntrop nun sehr gut und kann auch die besten Angriffe von Hannah und Caro abwehren, zum anderen halten wir die Ordnung und Positionen nicht. Durch einen entschlossenen Schlussspurt sichert sich der Gast auch den 4. Durchgang.

Fazit: Wiedermal gegen einen gute Gegner gut gespielt, nach der Weihnachtspause fehlen aber noch 10% bis wieder alle RĂ€der in einander greifen. Ein Sonderlob geht heute an a) Mareike, nicht nur fĂŒr die eigene gute Annahme, sondern auch fĂŒr die Organisation des ganzen Annahmeriegels, b) Stephie – vor allem in den ersten beiden SĂ€tzen sehr stark und c) Caro, die nach der Erkrankung von Frauke heute auch Hauptannahmespielerin war und zudem in Aufschlag und Angriff glĂ€nzte.

Es spielten: Stephanie Morlock (Zuspiel), Hannah Kamps, Melanie Leitloff, Anna Litfert (Mitte), Veronique van Engeland, Ronja Weidemann, Laura Weidemann, Alisa aus der Wischen (Außen), Caroline Jaschke (Diagonal), Mareike Zwilling (Libera)

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 14. Januar 2018 um 21:46 Uhr
 

TVK Wattenscheid - TuS Hattingen 3:1

TVK Wattenscheid – TuS Hattingen 3:1 (14:25, 25:19, 25:13, 25:23)

Ungleiche Voraussetzungen: Der TabellenfĂŒhrer, eine routinierte Mannschaft mit etlichen Spielerinnen, die in ihrer besten Zeit u.a. bei Telstar Bochum auch in höheren Ligen Volleyball gespielt hatten, zudem noch in Bestbesetzung bzw. deutlich stĂ€rker besetzt als in den anderen Spielen, in denen wir den TVK bislang gesehen hatten,.

Und bei uns? ErfĂŒllte sich die Hoffnung auf eine Besserung der Personalsituation nicht. Ganz im Gegenteil: prĂŒfungs- und krankheitsbedingt konnten wir die Woche nicht trainieren und als sich dann auch noch Melanie krankmeldete, schrumpfte der Kreis auf sieben. Um im Verletzungsfall auswechseln zu können, wurde daher kurzfristig noch Nido aus der U18 nachgemeldet. Zumindest konnte Caro wieder die wichtige Diagonalposition bekleiden. Ronja war ja schon gegen Schwelm und Dortmund in den Mittelblock gerĂŒckt und Alisa durfte erstmals ĂŒber die volle Distanz ran.

Und trotz dieser ungĂŒnstigen Voraussetzungen fegten unsere jungen HĂ€schen den TabellenfĂŒhrer im 1. Satz aus der Halle, das den alten Hasen die Spucke wegblieb. Klasse Aufgaben, sichere Annahme, variantenreiche Angriffe, gute Block-Feldabwehr.: 10:4, 17:8, 23:10, 25:14. Besser als im 1. Satz können wir eigentlich kaum spielen – und das mit so vielen AusfĂ€llen.

Es war aber auch abzusehen, dass wir das Niveau nicht halten können, und dass der TVK reagieren wĂŒrde. In der Feldabwehr schließt der Gegner nach und nach die LĂŒcken – und da wir die gegnerische Mitte und die Diagonalangreiferin weitgehend im Griff haben, gehen mehr und mehr Angriffe ĂŒber die starken Außenangreiferinnen. Wir arbeiten am Block und in der Feldabwehr, sind sogar regelmĂ€ĂŸig am Ball, doch können diese BĂ€lle zu selten kontrollieren und erfolgreich verwerten. Im 2. Satz sind wir bis zum 17:15 immer auf 2-3 Punkte hinten dran. Der TVK ist letztlich zu erfahren, und kann uns immer auf Distanz halten. Als wir das Risiko erhöhen, steigt auch die Fehlerzahl, das 25:19 am Ende ist deutlicher als der Satz lange Zeit war.

Im 3. Satz brechen wir etwas ein. Die Leichtigkeit aus dem 1. Satz ist dahin. Infolgedessen agieren wir in allen Spielelementen zu zögerlich: warten dass der Ball zu uns kommt, anstatt aktiv den Ball zu spielen. Das kann nicht klappen, und daher klappt auch nicht soviel. Dementsprechend wenig passiert auch an der Anzeigentafel, die in den 15 Minuten bis zum schnellen Satzende nur 13 mal auf unserer Seite umklappen muss.

Auf ein neues im 4. Satz. In dem wir wieder deutlich stĂ€rker agieren. Gerade Hannah und Ronja machen viele wichtige Punkte. Und auch in Block- und Feldabwehr sind wir jetzt erfolgreich. Alles ist wieder im Fluss, doch ausgerechnet jetzt patzen wir wieder beim Aufschlag. Die letzten drei Spiele haben wir sehr konzentriert und diszipliniert aufgeschlagen. In dieser wichtigen Phase schenken wir hier zu viele Punkte her. Umgekehrt nutzt der TVK jetzt die sich bietenden Chancen kompromisslos, variiert seinerseits die Angriffspositionen, um es unserem Block schwerer zu machen. Am Ende heißt es 23:25, denkbar knapp. Schon im Hinspiel hatten wir zwei SĂ€tze mit nur 2-Punkte-Differenz verloren, wenn es darauf ankommt, setzt sich dann doch oft die Erfahrung durch.

Immerhin wieder eine sehr ansehnliche Leistung und die Erkenntnis, dass wir trotz etlicher AusfĂ€lle mit der laut Tabelle besten Mannschaften der Liga mithalten konnten. Das entsprechende Kompliment des Gegners - auch wenn man sich davon nichts kaufen kann - nehmen wir daher gerne zur Kenntnis. Ein großes Lob geht an Alisa, die bislang nur zu KurzeinsĂ€tzen kam und heute eine sehr solide und taktisch kluge Leistung gezeigt hat und selbst in hektischen Situationen cool geblieben ist. Ein riesiger Dank auch an Nido fĂŒr das kurzfristige aushelfen.

Es spielten: Stephanie Morlock (Zuspiel), Hannah Kamps, Ronja Weidemann (Mitte), Frauke Kamps, Alisa aus der Wischen, Nidela Hot (Außen), Caroline Jaschke (Diagonal), Mareike Zwilling (Libera)

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 17. Dezember 2017 um 17:04 Uhr
 

VSC Dortmund - TuS Hattingen 3:1

VSC Dortmund – TuS Hattingen 3:1 (25:19, 20:25, 25:20, 25:12)

Ersatz- und krankheitsgeschwĂ€cht trafen wir auf einen starken VSC Dortmund. Mit Katharina, Anna, Caro, Feli, Alisa und kurzfristig auch Ludmilla fehlte eine ganze Mannschaft. Die verwaiste Diagonalposition ĂŒbernahm Frauke, die das vor drei Jahren mal gespielt hat und - um was positives zu berichten - erstmals nach 18-monatiger Verletzungsleidenszeit stand Laura wieder in der Start-Sechs.

Wir hatten uns noch nicht ganz sortiert, da standen wir schon mit dem RĂŒcken zur Wand. Der VSC legte mĂ€chtig los und ĂŒberrannte uns geradezu. Ehe wir uns versahen, lagen wir mit 1:10 im RĂŒckstand. Der 1. Satz schien schon nach wenigen Minuten verloren. Doch bekanntlich geben wir uns nicht so schnell geschlagen. Mit unseren ĂŒblichen Tugenden kĂ€mpfen wir uns ins Spiel zurĂŒck. Gerade Vero und Laura sorgen mit schönen Aktionen fĂŒr viele Punkte. Mit einer Energieleistung gelingt es uns, das schnelle Dortmunder Angriffsspiel zu unterbinden.Wenig spĂ€ter steht es nur noch 15:16 auf der Anzeigentafel. Dennoch bleibt es eine permanente Herausforderung, das Feld gegen die schlagkrĂ€ftigen Dortmunder zu verteidigen. Das Fehlen unserer blockstarken KrĂ€fte wie Caro, Anna oder auch Ludmilla macht sich gerade am Ende des Satze schmerzlich bemerkbar. Dortmund ĂŒbernimmt wieder das Zepter, wir können dem Druck nicht Stand halten und unterliegen mit 19:25.

Zu Beginn des 2. Satzes stellen wird daher um. Ronja kommt als Mittelblockerin in die Mannschaft, damit Melanie auf die Diagonalposition wechseln kann, was uns insgesamt stabilisiert. In Block und Feldabwehr haben wir jetzt öfters die HÀnde am Ball und im Angriff nutzen wir unsere Break-Chancen. Auch unsere Annahme (Mareike, Hannah) und das Zuspiel von Stephie greift gut in einander, sodass alle Angreifer erfolgreich punkten können. Mit 25:20 gibt es den Satzausgleich.

Beide Mannschaften liefern sich ein spannendes Duell auf gutem Niveau. Wir kÀmpfen leidenschaftlich gegen einen schnell und risikoreich agierenden Gastgeber, dessen Spielweise zwischenzeitlich ordentlichen Angriffsdruck aufbaut. Die entscheidende Phase dann Mitte des 3. Satzes. Es steht 16:16 und beide Mannschaften punkten zuverlÀssig aus der Annahme. Doch wÀhrend der VSC nochmals nachlegen kann und va. die Mittelangreiferinnen in Serie punkten, begehen wird eine Reihe von vermeidbaren Fehlern. Am Ende ist der Satz mit 20:25 auch etwas dahingeschenkt.

Im 4. Durchgang können wir uns nicht mehr aufbÀumen. Dortmund agiert nun nahezu fehlerfrei und nutzt die sich bietenden Chancen gnadenlos. Bei uns fehlen krankheitsbedingt Fitness und Frische, um nochmals dagegen zu halten.

Insgesamt jedoch phasenweise eine gute Leistung gegen einen starken Gegner. Wie schon gegen Schwelm glĂ€nzte Hannah mit vielen schönen Angriffen. Zudem verdiente sich Ronja ein Sonderlob. Mit cleveren und hellwachen Aktionen trug Ronja maßgeblich dazu bei, dass wir ab dem 2. Satz gleichwertig waren.

Es spielten: Stephanie Morlock (Zuspiel), Hannah Kamps, Melanie Leitloff, Ronja Weidemann (Mitte), Laura Weidemann, Veronique van Engeland (Außen), Frauke Kamps (Diagonal), Mareike Zwilling (Libera)

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 11. Dezember 2017 um 00:03 Uhr
 

TuS Hattingen - TG RE Schwelm 3:1

TuS Hattingen – TG RE Schwelm 3:1 (23:25, 25:21, 25:16, 25:13)

Mit einer stellenweise furiosen Leistung zwangen wir den Mitaufsteiger und TabellenfĂŒhrer aus Schwelm mit 3:1 in die Knie. Somit bleiben wir weiterhin die einzige Mannschaft, die gegen die KreisstĂ€dter in den vergangenen 18 Monaten in einem Ligaspiel gewinnen konnte. Dabei gibt nicht nur der Erfolg als solcher, sondern gerade auch die Art und Weise allen Grund zur Freude.

Doch bevor es soweit ist, mĂŒssen wir zumindest kurz ĂŒber den 1. Satz reden, den wir zwar mit 23:25 „nur“ Ă€ußerst knapp hergaben, die insgesamt 7 Aufschlagfehlern lassen sich aber auch nicht mit NervositĂ€t entschuldigen. Immerhin belegen unsere 23 Punkte auch, dass wir aus der Annahme heraus zuverlĂ€ssig gepunktet haben. Zudem konnten wir uns nach einem 16:21-RĂŒckstand nochmal auf 23:23 herankĂ€mpfen. Unser Kampfgeist war also geweckt worden. Dennoch war ich nach dem 1. Durchgang sehr erbost, nichts von dem, was wir uns vorgenommen hatten, war umgesetzt worden. Um es vorwegzunehmen: Über FehlaufschlĂ€ge mussten wir uns im weiteren Verlauf des Spiels nicht mehr Ă€rgern.

Im 2. Satz kommt Feli auf der Außenposition in die Mannschaft. Sie setzt zwar gleich ihre ersten beiden Angriffe neben die Seitenlinie ins Aus, nachdem das Visier aber justiert ist, sorgt Feli reihenweise fĂŒr erfolgreiche Angriffsaktionen. Zudem sind es Felis AufschlĂ€ge, die erstmals die kalkulierten Schwelmer Annahmeprobleme aufdecken. Von 4:5 auf 10:7 bekommen wir die Punkte geradezu auf dem Silbertablett beschert und es wĂ€chst der Glaube, dass wir dieses Spiel heute gewinnen können. Vor allem weil umgekehrt unsere Annahme wie eine Eins steht: Mareike, Hannah und Frauke schieben nahezu jeden Ball perfekt in die HĂ€nde von Stephie, die dementsprechend ihre Angreifer beliebig auswĂ€hlen kann. Und im Angriff zeigen wir ungewohnte Durchschlagskraft. Frauke mit klug platzierten BĂ€llen, Feli findet immer wieder das Schlagfenster zwischen gegnerischer I und VI, und Caro verwandelt alles, was ihr vor die Finger kommt. Aber die zentrale Spielerin unserer Offensive ist Hannah. Immer wieder sucht Stephie unsere SpielfĂŒhrerin, die weder durch den gegnerischen Block noch in der Feldabwehr gestoppt werden kann. Im 2. Satz können wir die FĂŒhrung, die uns Felis Aufgabenserie beschert hat, daher ohne große Probleme ins Ziel bringen. Das 25:21 beschert uns den Satzausgleich.

Der Satzgewinn gibt uns den letzten Schub und fĂŒhrt dazu, dass wir uns in den SĂ€tzen 3 und 4 allmĂ€hlich in einen kleinen Rausch spielen. Bei uns gelingt fast alles, sodass Schwelm kaum noch ein Gegenmittel findet. Selbst die besten Schwelmer Angriffsaktionen können wir in der Feldabwehr regelmĂ€ĂŸig verteidigen. Zudem greift unser Block (gerade Caro und Hannah) immer wieder entschlossen zu. Last but not least sind auch die eingewechselten Ronja und Laura sofort im Spiel und sorgen dafĂŒr, dass sich der Gegner nicht auf uns einstellen kann. Die weiteren SĂ€tze (25:16, und 25:13) sind daher ziemlich eindeutig. Der letzte Ball des Spiels ist symptomatisch. Melanie bringt den Ball sicher ins Spiel, der Gegenangriff wird verteidigt und Hannah, heute die beste Spielerin auf dem Feld, setzt sich erfolgreich gegen einen Doppelblock durch.

Ein großes Kompliment, meine Lieben, fĂŒr eine tolle Mannschaftsleistung. AllmĂ€hlich zahlt sich die Arbeit der letzten Jahre aus, vor allem dass wir auch in schwierigen Zeiten zusammengehalten haben. Insgesamt haben wir nun vier der letzten fĂŒnf Spiele gewonnen. Wozu wir fĂ€hig sind, wenn wir Disziplin, Begeisterung mit dem ohnehin immer vorhandenen Kampfgeist zusammenbringen, haben wir nun mehrfach gesehen. Dass ohne die nötige Disziplin sĂ€mtliche Leidenschaft an die Grenzen kommt, mussten wir gegen den TV Mengede schmerzlich erfahren. 

Im nÀchsten Spiel in 14 Tagen treffen wir mit dem VSC Dortmund auf eine Mannschaft, von der wir nichts wissen. Zudem fehlen dann mit Caro und Feli unsere beiden Diagonalspielerinnen, die beide bislang eine unheimlich starke Saison spielen.

Es spielten: Stephanie Morlock (Zuspiel), Hannah Kamps, Melanie Leitloff, Ronja Weidemann (Mitte), Frauke Kamps, Veronique van Engeland, Felicitas Fischer, Laura Weidemann, Alisa aus der Wischen (Außen), Caroline Jaschke (Diagonal), Mareike Zwilling (Libera)

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 26. November 2017 um 21:19 Uhr
 


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