Start 1. Damen
1. Damen - Bezirksliga
 
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 hinten (v.l.n.r.): Alisa aus der Wischen, Katharina Scheffler, Frauke Kamps, Caroline Jaschke, Melanie Leitloff, Anna Litfert, Stephanie Morlock, Stefan Matern
vorne: Veronique van Engeland, Ronja Weidemann, Mareike Zwilling, Laura Weidemann, Hannah Kamps, Felicitas Fischer
es fehlen: Ludmilla Ehrlich, Alina Grunwald
Trainer:
 

Trainingszeiten:
Mo:19:30-21:45
Fr: 18:00-20:00

Trainingsort:

Spielerliste:
Ludmilla Ehrlich
Veronique van Engeland
Frauke Kamps
Hannah Kamps
Caroline Jaschke
Melanie Leitloff
Katharina Scheffler
Laura Weidemann
Ronja Weidemann
Mareike Zwilling
Stephanie Morlock
Felicitas Fischer
Anna Litfert
Alisa aus der Wischen
Spielplan/Tabelle               Saisonbericht 2017



BW Annen II - TuS Hattingen III 3:1

BW Annen II – TuS Hattingen III 3:1 (25:21, 25:18, 16:25, 25:21)

Es sollte das vorentscheidende Spiel um den Relegationsplatz sein. Mit einem Sieg hätten wir uns angesichts des vermeintlich leichteren Restprogramms eine gute Ausgangsposition verschafft. Zudem wollten wir uns für das Hinspiel revanchieren, als wir die mit Abstand schlechteste Saisonleistung gezeigt hatten. Es stand also einiges auf dem Spiel, das am Ende jedoch von BW Annen deutlich und verdient gewonnen wurde. Die Wittener Mädchen zeigten eine Leistung, die ich mir von uns gewünscht hätte: diszipliniert, konstant, aufmerksam. Wir lieferten dagegen nur 90% unseres Leistungsvermögens, wobei auch dies nur im Durchschnitt: So konnten 120% am Satzende nicht das ausgleichen, was wir mit nur 60% Leistung und großen Rückständen zu den Satzanfängen im 1., 2. und 4. Durchgang verloren hatten. Ehe wir uns versahen standen wir jeweils durch eine hohe Eigenfehlerquote mit dem Rücken an der Wand. Anerkennung verdient, dass wir uns aufbäumten, wehrten und in jedem Satz ins Spiel fanden, zugleich war BW Annen dann aber zu sicher, um noch allzu viel zuzulassen. Vor allem die gegnerischen Mittelangreifer machten uns das Leben schwer. Hannah wurde mehr als sonst geblockt und umgekehrt fanden wir kaum einen Zugriff gegen das schnelle Spiel unserer Gegner.

Sicherlich war das Ganze auch dem Verletzungspech der letzten Zeit geschuldet: Caro, Julia, Frauke fehlten über Wochen und die nicht ausgeheilten Blessuren machten sich dann doch wiederholt bemerkbar. Annahme und Abwehr waren in Ordnung, aber im Zuspiel und Angriff hatte zu oft der Fehlerteufel seine Finger im Spiel. Regelmäßig folgte auf gute Aktionen in der nächsten Aktion ein leichtfertiger Fehler. Unsere besten Phasen hatten wir im 3. Satz als v.a. Lisa auftrumpfte und Ende des 4. Durchgangs als uns von 5:15 fast noch die Aufholjagd gelang. Letztlich müssen wir aber auch anerkennen, dass BW Annen in drei von vier Sätzen einfach besser war. Ralf und seinem Team daher viel Erfolg in der Relegationsrunde.

Für uns gilt es, die positive Entwicklung der letzten Monate noch konsequenter fortzusetzen. Auch endlich das abzurufen, was in unseren Trainings-Schubladen schlummert. Ansonsten dürfen wir auch nicht vergessen, dass wir uns nach dem schlechten Saisonstart in den letzten Wochen eine deutliche Leistungssteigerung erreicht hatten, und darauf können wir auch trotz der gestrigen Niederlage etwas stolz sein.

Es spielten: Julia Kluse, Katharina Scheffler (Zuspiel), Hannah Kamps, Ludmilla Ehrlich, Lisa Mai (Mitte), Laura Weidemann, Veronique van Engeland, Caroline Jaschke (AuĂźen), Frauke Kamps (Diagonal), Mareike Zwilling (Libera)

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 01. März 2015 um 16:41 Uhr
 

PSV Bochum - TuS Hattingen III 1:3

PSV Bochum – TuS Hattingen III 1:3 (25:15, 14:25, 20:25, 23:25)

Im vorgezogenen Spiel trafen wir auf den PSV Bochum, der nach verletzungsbedingt unglücklichem Saisonstart vier der letzten fünf Spiele gewinnen konnte. Ein wichtiges Spiel für uns - nur wenige Tage nach der unglücklichen Niederlage in Gerthe, das zudem gleich mit einem Schock begann als Caro beim Einspielen unglücklich auf den Arm fiel. Das Einschlagen geriet daraufhin zur Nebensache und auch im ganzen 1. Satz war die Mannschaft noch sichtlich betroffen und nicht konzentriert genug, um mit dem Gegner mithalten zu können. Eigentlich machten wir nichts und das auch noch falsch.

Noch vor wenigen Monaten wäre auf einem schlechten 1. Satz vermutlich ein katastrophaler 2. Durchgang gefolgt. Doch gestern zeigte sich, dass die Mannschaft in den letzten Wochen deutlich gereift ist. Statt in Hektik zu verfallen, fanden wir die nötige Mischung aus Aufmerksamkeit und Ruhe in Annahme und Abwehr und Durchsetzungsvermögen im Angriff. Der 2. Satz war daher zu keiner Zeit gefährdet. Besonders erfreulich war das variantenreiche Spiel von Katharina im Außenangriff.

Im 3. Durchgang schlich sich stellenweise wieder der Schlendrian ein. Die Abwehrpositionen wurden nicht eingehalten, sodass wir beim eigenen Aufschlag nie Punkte erkämpfen konnten. Das Spiel war nun ausgeglichen und der PSV ging ab 15:15 sogar auf 22:18 in Führung. Ein Satzverlust hätte nun den Punktverlust bedeutet. Die beste Gelegenheit, um Vero zum Aufschlag zuschicken. Cool und mit unheimlich viel Druck im Aufschlag legte Vero den Grundstein, dafür dass wir den Satz drehen konnten. Ebenso hervorzuheben, dass nun auch Laura aufdrehte, aggressiv gelegte Bälle, den Satzball präzise auf die Position I geschlagen. Gegen die abwehrstarke Mannschaft des PSV ist es nie leicht den Ball auf den Boden zu bringen. Laura machte dies Ende des 3. Satzes regelmäßig.

Der 4. Durchgang schien früh entschieden, wir führten mit 17:9, ehe es dann nochmal knapp wurde. Vero wurde über Außen weggeblockt und die langen Ballwechsel gingen immer wieder an den Gastgeber. Ein schönes Zuspiel von Frauke über Kopf zu Hannah erlöst uns dann, bevor uns erneut Veros Aufgaben ins Ziel retteten.

Es war heute sicher nicht unser bestes Spiel, aber schön zu sehen, dass wir so unaufgeregt den 1. Satz abgehakt und dann ins Spiel zurückgefunden haben. Ein riesiges Lob gilt dabei Mareike, du bist mittlerweile unverzichtbar, und Lisa, kaum zu glauben, dass das heute erst dein zweiter Einsatz in der Mannschaft war.

Vielen Dank an den PSV, dass wir das Spiel vorverlegen konnten, an Basti und Philipp fĂĽrs Schiedsrichten und natĂĽrlich gute Genesung der verletzten Caro. Sollten wir Ende Februar gegen Annen gewinnen, reden wir ĂĽber die Tabelle.

Es spielten: Julia Kluse (Zuspiel), Frauke Kamps (Diagonal), Hannah Kamps, Lisa Mai (Mitte), Veronique van Engeland, Laura Weidemann, Katharina Scheffler (AuĂźen), Mareike Zwilling (Libera), Caroline Jaschke

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 29. Januar 2015 um 22:53 Uhr
 

TV Gerthe - TuS Hattingen III 3:1

TV Gerthe – TuS Hattingen III 3:1 (28:26, 26:24, 25:27, 25:22)

Nach so einem Spiel fällt es schwer, aus den vielen Worten, aus den vielen Satzanfängen, die treffenden auszuwählen. Was muss der Leser wissen? Wie gilt es dieses Spiel und das Ergebnis zu interpretieren? Was schreiben, wenn die abgenutzte Floskel mit dem halbleeren und halbvollen Glas nicht zieht, weil das Glas so was von leer und der Gegner freudetrunken? Wenn die anderen Mannschaften in der Halle einem zu der Leistung gratulieren und dann diesen verfluchten 2. Satz ansprechen. So einen, wie du ihn in deinem Volleyball-Leben einmal erleben musst, damit du weißt, wie dieser Sport ist. Vier Sätze lang war es das beste Spiel, das ich in der Bezirksklasse die beiden letzten Jahren gesehen habe. Es war zudem ein sehr faires, freundschaftliches Spiel, mit einem sehr guten Schiedsgericht und über keine einzige Entscheidung wurde diskutiert – auch das finde ich ist mal eine Erwähnung wert. Vier Sätze, die so knapp waren, dass kein Blatt Papier zwischen die beiden Mannschaften zu passen schien, die doch so unterschiedlich agierten: Gerthe mit unheimlich risikoreichen Aufschlägen, wir mit sicheren Angaben und dem Fokus auf Block-Feldabwehr.

Im 1. Satz sind es nur Kleinigkeiten, die fehlen: von uns sehr gut verteidigte oder in der Angriffsicherung gerettete Bälle, wo die Abstimmung, wer den Ball weiterspielt, in der Hektik nicht gelingt – 26:28. Zwei Punkte, die hätten wir uns irgendwo noch klauen können.

Doch was sind zwei Punkte, wenn 11 (!) nicht reichen. Furios nicht anders kann man unser Spiel im 2. Satz beschreiben. Der Tabellenführer ratlos: 11:3, 17:6, 18:7 und plötzlich gehorcht das Geschehen anderen Gesetzen. Ein krachender Aufschlag nach dem anderen fliegt haarscharf über die Netzkante. Unsere sonst so stabile Annahme um Mareike, Hannah und Frauke gerät ins Wanken. Mit jedem Ball wird der Gegner stärker, bei 24:17 scheint es dennoch zu reichen doch wieder wird das Aufschlagrisiko von Gerthe belohnt – am Ende ist es ein sehr bitteres 24:26. Wir spielen nicht einmal schlecht, nur beim Gastgeber klappte nun einfach alles. Hatte Gerthe noch in der Vorwoche mit einer miserablen Aufschlagquote das Spiel gegen Höntrop verloren, hatten sie heute in dieser Phase alle Volleyballgötter auf ihrer Seite.

Die emotionalen Eingangsvoraussetzungen für den 3. Satz können also unterschiedlicher nicht sein. „Jetzt wird es sehr schwer“, meint Basti nüchtern ;-), und wird durch einen 0:5-Rückstand bestätigt. Doch unsere Mädels lassen sich nicht unterkriegen. Eine Jetzt-erst-recht-Mentalität hatte Melanie vor Wochen ausgegeben und auch in ihrer Abwesenheit wird das ganze gelebt. Wie im Großteil des 2. Satzes, so nehmen wir auch im 3. Durchgang das Heft in die Hand, drehen das Spiel auf 12:8. Dann kommt Gerthe wieder: 17:18, 18:20. Doch im Satzfinish sind wir diesmal da: Hannah verwandelt den Satzball (27:25), endlich mal was auf der Habenseite.

Der 4. Durchgang beginnt wieder gut. Vero und Laura punkten regelmäßig über Außen. Wieder haben wir Vorteile: 11:6, 13:9, 16:13 und dann kommt es wie es scheinbar kommen muss. Wieder ist Gerthe mit dem risikoreiche Aufschlagspiel erfolgreich. Aber nicht nur, auch die gegnerische Mitte wird stärker. Ludmilla greift im Block zu, doch die gegnerische Blocksicherung ist da und der Ball landet irgendwie bei uns im Feld - bitter. Dann 20:20 und zwei Netzkantenroller bringen Gerthe nach vorne. Dann ein kräftiger Angriff von Hannah doch die Feldverteidigung ist auf dem Posten, im Gegenzug geht der Punkt an den Tabellenführer. Das ist die Entscheidung (25:22).

Nicht zu sehr ärgern, meine Lieben, es war ein tolles Spiel und wenn wir diese Leistung in den restlichen Saisonspielen zeigen, dann wird es für alle anderen Mannschaften schwer. Ein besonderes Lob hat sich heute Katharina verdient.

Es spielten: Julia Kluse (Zuspiel), Frauke Kamps (Diagonal), Hannah Kamps, Ludmilla Ehrlich (Mitte), Katharina Scheffler, Caroline Jaschke, Veronique van Engeland, Laura Weidemann (AuĂźen), Mareike Zwilling (Libera)

 

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 26. Januar 2015 um 00:16 Uhr
 

SVE Grumme III - TuS Hattingen III 1:3

SVE Grumme III – TuS Hattingen III 1:3 (15:25, 25:23, 9:25, 16:25)

Gleichermaßen krankheits- und ersatzgeschwächt wie auch personell aus der 4. Damen verstärkt, holten wir gegen den SVE Grumme III den fünften Sieg in Folge. Da wir Grumme bei der knappen Niederlage gegen Annen gesehen hatten, wussten wir, dass wir die Bochumer trotz des klaren Hinspielsieges nicht unterschätzen durften. Die Blüggel-Sieben hat sich zu einem gefährlichen Gegner gemausert, der uns streckenweise ordentlich Paroli bot. Umso erfreulicher, dass wir auch heute abgesehen von ein paar kleinen Durchhängern sehr sicher aus der Annahmen unser Spiel aufbauten, im Angriff wenig Fehler machten und in Block-Feldabwehr zunehmend sicherer agierten. Ein großes Lob geht heute Julia, die ihre seit Wochen starken Leistungen heute nochmal toppte. Unverschämt verwöhnt werden da unsere Angreifer mit sicheren Pässen auch aus schweren Situationen. Diese Bälle verwertete heute im 1. Satz v.a. Caro und Hannah regelmäßig.

Im 2. Durchgang zeigte sich der SVE nach zwei Wechseln deutlich gefährlicher, zudem verhalfen wir ihnen mit einem kleinen Konzentrationsloch von 14:10 auf 14:15 zu leichten Punkten; auch die Einwechslung von Laura Treger konnte daran nichts mehr ändern. Doch man darf nicht ungerecht sein: Grumme war nun wacher als wir und holte sich verdient den 2. Satz.

Nach dem Satzausgleich sollte sich zu Beginn des 3. Satzes entscheiden, wie das Spiel weiter verlaufen sollte. Für die krankheitsgeschwächte Ludmilla, kam Nina Altmeppen zum Einsatz und überzeugte mit klugen Aktionen am Netz und sicheren Aufgaben. Frauke hatte viele gute Aktionen sowohl im Zuspiel wie auch auf Diagonal, ebenso die später eingewechselte Verena Offermann. Mit 25:9 ging der Satz klar an uns – so wünscht man sich die Reaktion auf einen Satzverlust.

Dennoch beginnt der nächste Satz wieder bei null. Der Endstand von 25:16 klingt deutlicher als der Satz war. Es war eine harte Nuss, da Grumme nun energisch angriff, gut blockte und in der Feldverteidigung viel holte – wir aber nicht minder. Besonders die ebenfalls krankheitsgeschwächte Laura Weidemann war nun im Angriff viel gefordert. Den wichtigsten Ball sicherte uns aber Mareike, als sie bei 16:13 (Grumme war drauf und dran Oberwasser zu gewinnen) waagerecht über den Hallenboden fliegend einen Ball aus dem Feld hechtete – zwei blaue Flecken für die Libera, ein ganz wichtiger Punkt für uns.

Besonders erfreulich: wir werden in unseren Aktionen zunehmend konstanter. Und auch das Blocktraining zahlt sich aus – in kaum einem Spiel zuvor hatten wir soviel erfolgreiche Blockaktionen wie heute. Nächste Woche geht es zum Tabellenführer, TV Gerthe, der sich heute nach 2:0-Satzführung gegen den TB Höntrop die erste Saisonniederlage eingefangen hat. Da können wir unbeschwert aufspielen und gucken, was geht. Einen lieben Dank an Laura, Nina, Verena und die nicht eingesetzt Nina Lubonski für das Aushelfen nach dem eigenen 3:2- Sieg im Spitzenspiel gegen den TVE Vogelsang II.

Es spielten: Julia Kluse (Zuspiel), Frauke Kamps (Diagonal), Hannah Kamps, Ludmilla Ehrlich, Nina Altmeppen (Mitte), Caroline Jaschke, Laura Weidemann, Laura Treger, Verena Offermann (AuĂźen), Mareike Zwilling (Libera), Nina Lubonski

 

 

 

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 18. Januar 2015 um 22:21 Uhr
 

TuS Hattingen III - VfL Gevelsberg 3:1

TuS Hattingen III – VfL Gevelsberg 3:1 (27:25, 18:25, 25:23, 25:12)

Gelungener Rückrundenauftakt dank einer tollen Mannschaftsleistung und bekannter Nervenstärke . Zumindest drei Sätze lang war es ein richtig gutes Spiel beider Mannschaften, das wir – so ehrlich muss man sein – mit ein wenig Pech auch mit 0:3 hätten verlieren können. Doch es ist dann halt auch mehr als nur Glück, wenn wir, wie so häufig in den letzten Jahren, die knappen Sätze gewinnen.

Vom ersten Ballwechsel an entwickelte sich ein munteres Spiel mit nur wenigen Eigenfehlern und guten Abwehraktionen auf beiden Seiten, sodass sich beide Teams sich ihre Punkte ordentlich erarbeiten müssen. Das Aufschlagrecht wechselt ständig und keine Mannschaft kann sich absetzen. Mit 19:17 sind wir im 1. Satz vorne, müssen dann aber u.a. durch einen Netzroller nicht nur den Ausgleich hinnehmen, sondern geraten kurz darauf sogar mit 20:23 in Rückstand. Doch dann zeigen die Mädels, dass sie in solchen Situationen unheimlich cool sind. Vero serviert eiskalt, Hannah entschärft die gegnerische Mitte und die Blockabpraller werden ruhig und souverän ausgespielt. Mit 27:25 geht der Satz in der Verlängerung an uns.

Leider ebenso typisch für uns, dass wir nach solchen Sätzen die Konzentration verlieren. Die Annahme ist zwar nicht schlecht, aber Julia muss stets unnötige Meter machen. Zudem agieren die hochgewachsenen und erfahrenen Gäste im Angriff nun kompromißlos und schlagen rechts und links am Block vorbei. Mit 1:8, 3:11 und 9:18 ist der 2.Satz früh verloren, auch wenn wir uns zwischenzeitlich auf 14:19 herankämpfen.

Der 3. Satz entpuppt sich als Spiegelbild des 1. Durchgangs, wobei uns Mitte des Satzes mehrere Minibreaks gelingen und wir so sukzessive eine 16:12-Führung herausspielen. Julia setzt alle Angreifer gekonnt in Szene und auch die beiden besten Angreiferinnen der Gäste haben wir nunmehr ganz gut im Griff. Doch wie bereits im 1. Satz schmilzt der Vorsprung durch ein paar unglückliche Aktionen dahin: so spring Caro ein Blockabpraller an die Schulter, oder werden Bälle knapp ins Aus gesetzt. Gevelsberg ist nun generell im Block sehr stark und kriegt in der Feldabwehr noch regelmäßig eine Hand an den Ball. Als wir dann in einer ungünstigen Annahmerotation festhängen, verlieren wir Punkt für Punkt - von 16:12 auf 17:22. Doch wieder bleiben unsere Damen ruhig. Hannah erlöst uns, indem sie erfolgreich den Block anschlägt und wieder ist es Vero, die nun zum Aufschlag geht. Sechs ihrer Aufgaben fegen haarscharf über die Netzkante, bringe drei direkte Punkte und ansonsten den Gegner so in den Nöten, dass die Angriffe leichte Beute für Mareike und Co in der Feldabwehr sind. Mustergültige nutzen wir am Netz unsere Chancen. Am Ende geht auch dieser Satz mit 25:23 an uns.

Im 4. Satz galt es nun, den Willen des Gegners früh zu brechen, um den Satz ungefährdet einzufahren. Wunderbar, wenn dies so gut gelingt, wie an diesem Samstag. Zunächst sind es variantenreiche Aufgaben von Caro, dann sichere Aufgaben von Hannah, die dem Gegner große Probleme bereiten. Auch am Netz sind wir nun hellwach, Lisa und Frauke im Einerblock, Katharina in der Blocksicherung. Diszipliniert spielen wir die Bälle aus, sicher geht der Satz an uns.

Insgesamt ein Spiel, das viel Anlass für Zufriedenheit gibt: Etwa, dass die Angreifer, wenn sie mal nicht erfolgreich waren, von Julia in der nächsten Aktion den Ball erneut bekamen, und dann den Punkt machten, oder das starke Debüt von Lisa, die da das Spiel der 4. Damen ausfiel, bei uns zum Einsatz kam, und generell wie rund das ganze stellenweise aussah. Ein Sonderlob für Vero nicht nur für die Aufschlagserien und gute Angriffe, sondern dies mal auch in Annahme und Feldabwehr überzeugend, und ohne Frage für Hannah, die mit vielen starken Aktionen glänzte und auch sonst Melanie als Spielführerin prima vertrat. In den nächsten Wochen wird sich zeigen, wie gut es uns dauerhaft gelingen wird, Melanie während ihres Auslandssemesters zu vertreten. Ludmilla und Lisa (aus der A-Jugend) haben das heuer sehr gut gemacht. Mit Lisa haben wir da ja ohnehin die besten Hattinger Volleyballgene auf unserer Seite.

Es spielten: Julia Kluse (Zuspiel), Hannah Kamps, Ludmilla Ehrlich, Lisa Mai (Mitte), Veronique van Engeland, Caroline Jaschke, Katharina Scheffler (AuĂźen), Frauke Kamps (Diagonal), Mareike Zwilling (Libera)

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 12. Januar 2015 um 00:33 Uhr
 


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