Start 2. Damen
2. Damen - Bezirksklasse
 
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 hinten (v.l.n.r.): Stefan Matern, Merve Mutlu, Melanie Leitloff, Frauke Kamps, Hannah Kamps, Veronique van Engeland, Stephanie Morlock
vorne: Katharina Scheffler, Caroline Jaschke, Mareike Zwilling, Ronja Weidemann, Felicitas Fischer
es fehlen: Laura Weidemann, Ludmilla Ehrlich
Trainer:
 

Trainingszeiten:
Mo:19:45-21:45
Fr: 18:00-20:00

Trainingsorte:

Spielerliste:
Ludmilla Ehrlich
Veronique van Engeland
Frauke Kamps
Hannah Kamps
Caroline Jaschke
Melanie Leitloff
Katharina Scheffler
Laura Weidemann
Ronja Weidemann
Mareike Zwilling
Stephanie Morlock
Felicitas Fischer
Merve Mutlu



Relegation zur Bezirksliga

„Jetzt erst recht“ - Mit diesen Worten beginnt ein Spielbericht vom 01.10.2011. Wir waren unglĂŒcklich aus der Kreisliga abgestiegen. Von der Mannschaft, die vor sechs Jahren seinerzeit als 4. Damen gegen die damalige 3. Damen mit 3:0 gewann, gehören Melanie, Ludmilla, Hannah, Frauke, Katharina und Laura immer noch zu den StĂŒtzen dieser Mannschaft. Wir sind zusammen viermal auf- und zweimal abgestiegen, haben nein gesagt, wenn man uns als „Ersatzteillager“ plĂŒndern wollte. In Momenten, in andere Mannschaften auseinanderfallen und jeder seine eigenen Wege geht, sind wir immer nĂ€her zusammengerĂŒckt – mit allen Vor- und Nachteilen, die NĂ€he mit sich bringt. Wir haben vor null Zuschauern gespielt und waren begeistert als zwei kamen. Wir wissen, wie blöd das ist, wenn der Ball mit einem macht, was er will. Wir wissen, wie bitter es ist, zu verlieren und haben Respekt vor jedem, der immer wieder alles gibt, um dies zu verhindern. Und wir ziehen den Hut, vor jemandem, der in einer entscheidenden Phase sportliche Fairness zeigt, und einen Touche zugibt, wie es der TuS Iserlohn im 3. Satz tat. Chapeau!

TuS Hattingen II – TuS Iserlohn 3:1 (25:18, 17:25, 25:22, 25:17)

Etwa 150 Zuschauer am 01.Mai-Wochenende, dazu profimĂ€ĂŸige Sounduntermalung von DJ Lippe, aka Kiffert, sorgten fĂŒr eine AtmosphĂ€re, bei der selbst die GĂ€nsehaut noch eine GĂ€nsehaut bekam und an die wir uns alle sicherlich noch lange erinnern werden. Dass man mit derartig verschrumpelten Finger kaum gut Volleyball spielen kann, zeigte sich dann jedoch leider auch im Laufe des Abends das eine oder andere Mal. Beide Mannschaften waren sehr nervös, doch wir bekamen unsere Nerven schneller in den Griff. Ein paar ordentliche Angriffe mehr, ein paar leichte Fehler weniger, der 1. Satz fiel uns etwas in den Schoss.

Dass das so nicht so weitergehen wĂŒrde, war uns auch klar. Schon zu Beginn des Satzes greift Iserlohn ĂŒber die Außenpositionen viel gefĂ€hrlicher an. Wir nehmen frĂŒh bei 3:4 eine Auszeit, um Block- und Feldabwehr anzupassen. Doch bevor die VerĂ€nderungen greifen können, machen wir die Fehler in den anderen Spielelementen, v.a im Zuspiel und Angriff sind wir nicht entschlossen genug. „Das ist zu wenig“ - so das Fazit am Ende eines zweiten Satzes, fĂŒr den diesmal wiederum der Gegner nicht allzu viel machen musste.

Nach zwei eher einseitigen SĂ€tzen geht es im 3. Satz hin und her. Vero hat es schwer gegen die hochgewachsenen jungen MĂ€dchen aus Iserlohn, weshalb wir es mit Ronja auf der Außenposition versuchen. Mit ihrer ganz eigenen Volleyball-Philosophie: lachen, schlagen, jubeln, lachen – sorgt sie dafĂŒr, dass wir ĂŒber die Außenpositionen gefĂ€hrlich bleiben. Zur Not auch mit einem 8m-Anlauf vom eigenen Aufschlag bis ans Netz. Mitte des 3. Satzes kommt es bei einer ansonsten souverĂ€nen Schiedsrichterleistungen zu nicht immer nachvollziehbaren Entscheidungen. Am Ende dieser Phase liegen wir mit 17:19 hinten, als der Trainer des TuS Iserlohn den besagten Touche zugibt. Bereits bei 17:17 war Alina fĂŒr Melanie ins Spiel gekommen und behĂ€lt trotz ihrer Jugend die Übersicht. ZunĂ€chst platziert sie einen Ball auf die Linie, dann findet sie im Aufschlag die richtige Mischung aus Druck und Sicherheit. Angetrieben von unserer JĂŒngsten, lĂ€uft auch der Rest gleich besser. FĂŒr mich nun die beste Phase des Spiels von Freitag, in die wir uns in einen kleinen Rausch spielen und den Satz von 17:19 auf 25:22 drehen.

Im 4. Satz greift nun endgĂŒltig auch die Block-Feldabwehr-Umstellung von Anfang des 2. Satzes. Caro greift mehrfach im Block zu, auf der Position V steht Frauke bombensicher und als die gegnerischen Außenangreiferinnen die angebotene LĂŒcke nutzen wollen, segeln die BĂ€lle ins Aus. Schnell ist eine beruhigende FĂŒhrung heraus gespielt. Zwischenzeitlich stellen unsere Damen die Zuschauer noch mal auf die eine oder andere Nervenprobe, aber wenn es darauf ankommt, sind wir dann doch da: Frauke mit platzierten Angriffen, Hannah und Caro mit schönen BĂ€llen hinter der Zuspielerin, oder Melanie mit klug gelegten BĂ€llen sorgen dafĂŒr, dass wir unseren Vorsprung ins Ziel bringen können.

Über das ganze Spiel gesehen, sind wir heute im Angriff öfters von einer Verlegenheit in die nĂ€chste gestolpert, aber Annahme und Abwehr haben uns heute das Spiel gerettet.

Ein riesiger Dank an Martin und Mel fĂŒr die Sound-UnterstĂŒtzung, an die vielen tollen Zuschauer und v.a Franziska und die netten MĂ€dels vom TuS Linscheid-Heedfeld, die am spĂ€ten Freitag Abend sogar aus SchalksmĂŒhle angereist sind, um uns anzufeuern.

 

TV Germania Kaiserau – TuS Hattingen II 1:3 (15:25, 19:25, 25:17, 21:25)

17 Jahre TuS-Herren und selbst die einfachsten Sachen werden nicht gelernt: Nur auf ein (!) Bier in die Altstadt zu gehen, hat noch nie geklappt. Ein paar Stunden Schlaf spĂ€ter sitzt man im Auto nach Kamen und die NervositĂ€t ist der MĂŒdigkeit gewichen. „Gibt es hier Kaffee?“ ist wichtiger als Handgelenk der gegnerischen Mittelangreifer und wĂ€hrend wir am Freitag 2h vor Spielbeginn in der Halle waren, ist Samstag dann urplötzlich Anpfiff. Mit zwei Änderungen gehen wir ins Spiel. Feli rĂŒckt fĂŒr Caro auf die Diagonalposition, Vero beginnt wieder an Stelle von Ronja auf Außen.

Es ist vermutlich unser Vorteil, dass wir die Situation schon vom Vorabend kennen. Rotzfrech und cool legen wir so engagiert los wie die freiwillige Feuerwehr am Bierstand. Nach wenigen Minuten haben wir eine 13:5-FĂŒhrung heraus gespielt. All das, was am Vortag nicht so recht gelingen wollte, fĂ€llt nun leicht. Vor allem Vero kommt deutlich besser zurecht und macht im Angriff Punkt um Punkt. Nach nur 18 Minuten ist der 1. Satz mit 25:15 im Sack. Zweiter Satz gleiches Spiel, wir diktieren das Geschehen, die gegnerischen Zuschauer sind lĂ€ngst stiller als die etwa 20-köpfige Schar, die aus Hattingen mitgekommen ist. Auch wenn Kaiserau allmĂ€hlich stĂ€rker wird, ist der 2. Satz mit 25:19 zu keiner Zeit gefĂ€hrdet. Im Vergleich zu Freitag spielen wir eine Klasse besser.

Doch jeder Satz beginnt wieder bei null, gibt dem Gegner die Chance, seine Taktik anzupassen. Wir setzen mit Caro fĂŒr Vero neue Akzente und Caro hat auch einige gute Aktionen, doch die Annahme wackelt, da die TV Germania wesentlich mehr Risiko wĂ€hlt. Kaiserau greift zudem fast nur noch ĂŒber eine einzige Spielerin an, die wir lange Zeit nicht in den Griff kriegen. Am Ende schöpft der Gastgeber nach einem 25:17-Satzgewinnn plötzlich wieder neue Hoffnung.

Also noch ein Satz. Nochmal konzentrieren und keinen Fehler machen, sonst findet man sich plötzlich im Tie-Break wieder. Genau das schleicht sich in die Köpfe. Wir verlieren allmĂ€hlich die Selbstsicherheit und damit die Kontrolle ĂŒber das Spiel. Zaghafte Angriffe und gelĂ€hmte Beine, wir machen es dem Gegner leicht. Bei 13:17 sind wir plötzlich in einer Situation, die man eigentlich vermeiden will. Die Spielerinnen wollen die schnelle Entscheidung im Angriff suchen, doch wir mĂŒssen vor allem in der eigenen Abwehr mehr arbeiten und im Angriff geduldig sein. Rechtzeitig können wir den Schalter umlegen, kĂ€mpfen uns Punkt um Punkt heran. Plötzlich Matchball. Der Ball geht mehrfach hin und her. Mareike wirft sich mit allem unter einen Angriff der gegnerischen Diagonalangreiferin, Hannah drĂŒckt den Ball ins gegnerische Feld und zwingt den Gegner zum Fehler. Ein Jahr gearbeitet, Ziel erreicht.

Sich feiern dĂŒrfen: Veronique van Engeland, Ludmilla Ehrlich, Frauke Kamps, Mareike Zwilling, Stephanie Morlock, Ronja Weidemann, Merve Mutlu, Caroline Jaschke, Alina Grunwald, Hannah Kamps, Laura Weidemann, Katharina Scheffler, Felicitas Fischer, Melanie Leitloff.

 

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 01. Mai 2017 um 13:37 Uhr
 

TuS Hattingen II - TuS Halden-Herbeck 3:1

TuS Hattingen II – TuS Halden-Herbeck 3:1 (23:25, 25:15, 25:20, 25:18)

Sportpsychologen dĂŒrfen rĂ€tseln, was leichter ist: ein Spiel gegen den TabellenfĂŒhrer und designierten Aufsteiger, gegen den man nichts zu verlieren hat (wie letzte Woche), oder ein Spiel gegen einen Gegner aus dem Niemandsland der Tabelle, das man aber zwingend gewinnen muss, so wie heute gegen die Spielgemeinschaft vom TuS Halden-Herbeck und Fichte Hagen. Selten habe ich die Woche vor einem Spiel als so belastend erlebt: Auf der einen Seite die Schulterklopfer und Begeisterung aus dem Schwelm-Spiel, auf der anderen Seite die Skepsis, da auch gegen Halden-Herbeck der Ball erst einmal auf den Boden gebracht werden muss.

Welche Anspannung auch in der Mannschaft herrschte, zeigte sich gerade im 1.Satz. Immer wieder bietet sich die Chance, um sich abzusetzen, doch immer wieder lassen wir die Punkte liegen. Erst bei 23:20 sieht es ganz gut aus, doch der Druck auf den Schultern wiegt schwer, die HÀnde sind zitterig. Wir machen die Fehler noch bevor Hagen eine Gelegenheit dazu bekommt. Mit 23:25 ist der 1. Durchgang plötzlich weg.

Irgendwie brauchen wir dringend Sicherheit in unseren Aktionen. Es ist Feli, die mit druckvollen AufschlĂ€gen im 2. Satz ein Zeichen setzt, sodass wir uns mit 8:4 leicht absetzen können. Ein kleiner Vorsprung, den wir lange Zeit wie einen Schild schĂŒtzend vor uns hertragen. Mitte Satzes kommt zudem Ronja aufs Feld, die mit ihrer unbekĂŒmmerten und positiven Art fĂŒr wichtige Entlastung in diesem Nervenspiel sorgt. Drei, vier erfolgreiche Angriffsaktionen dazu ein befreiendes Lachen. Ronja hilft uns in dieser Phase gleich doppelt. Am Ende gewinnen wir den Satz mit 25:15 zwar deutlich, doch bis 18:13 war es durchaus ein knappe Kiste

Im 3.Satz können wir uns zwar mit 9:2 schnell eine beruhigende FĂŒhrung herausspielen, doch immer noch sind viele Aktionen zu ungenau. Die Beine scheinen manchmal bleiern schwer und als Konsequenz kommt der Gast immer wieder heran. Da durch die Mitte heute nicht viel geht, weil Hagen selbst die besten Angriffe von Hannah und Melanie zu verteidigen weiß, liegt ein Großteil der Angriffslast bei Feli und gerade bei Vero, die im 3. Durchgang die wichtigen BĂ€lle bekommt – und regelmĂ€ĂŸig verwertet. Mit 25:20 gibt es endlich die Erlösung und den herbei gesehnten Punkt, der uns die Relegation erlaubt.

Im 4. Durchgang gibt uns das die Gelegenheit nochmal durch zu wechseln. Katharina, Merve und Alina zeigen, dass auch der zweite Anzug sitzt. Dass er bei so viel Umstellung an der einen oder anderen Stelle knauscht, ist ganz selbstverstÀndlich. Dennoch prima, dass wir auch diesen Satz dann mit 25:18 souverÀn nach Hause bringen.

Ende April geht es dann in der Relegation um den Aufstieg in die Bezirksliga. Dabei dĂŒrften wiram Freitag, den 28.04. mit dem TuS Iserlohn einen ganz großen Namen empfangen. Vor zehn Jahren spielte der Verein sogar in der 2. Bundesliga. Am Samstag 29.04. treten wir dann bei Germania Kaiserau an.

Vielen Dank an JĂŒrgen, Basti, Alisa und Nido fĂŒrs Schiedsrichten. Und einen ganz lieben Dank an das Sportamt der Stadt Hattingen und besonders an Frau MĂ€rker, der Hausmeisterin des Gymnasiums Waldstraße, die es kurzfristig möglich gemacht haben, das Spiel in Hattingen auszurichten.

Es spielten: Stephanie Morlock, Katharina Scheffler (Zuspiel), Hannah Kamps, Melanie Leitloff (Mitte), Veronieque van Engeland, Frauke Kamps, Ronja Weidemann, Merve Mutlu (Außen), Felicitas Fischer, Alina Grunwald (Diagonal), Mareike Zwilling (Libera)

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 09. April 2017 um 22:07 Uhr
 

TuS Hattingen II - TG RE Schwelm 2:3

TuS Hattingen II – TG RE Schwelm 2:3 (25:14, 25:23, 15:25, 12:25, 13:15)

Ein Volleyballspiel, das alles hatte – nur nicht das richtige Ende. Denn bei einem 3:2 fĂŒr uns, hĂ€tte es sogar zwei Sieger gegeben, die TG aus Schwelm wĂ€re aufgestiegen und wir hĂ€tten uns den zweiten Platz gesichert. Aber mit „hĂ€tte“ beginnen viele Geschichten und ihr gemeinsames Schicksal ist es, nicht geschehen zu sein.

Bleiben wir also bei den Fakten: Der 1. Platz geht verdient an die Mannschaft von Rote Erde Schwelm, die dann heute auch gerade in den SĂ€tzen 3 und 4 ihre QualitĂ€t gezeigt haben, da sie in erster Linie jene Eigenfehler vermeiden, die den Gegner wieder ins Spiel bringen können. Und ja, das wĂŒnsche ich mir von meiner Mannschaft auch.

Dass wir uns hingegen vor dieser QualitĂ€t nicht verstecken mĂŒssen, zeigten wir in den ersten beiden SĂ€tzen. Gerade der 1.Satz war ein furioses Spektakel bei dem gerade Hannah und Melanie viele Angriffe wuchtig versenkten. Ein großes Lob auch an Ronja, die erstmals auf Außen zum Einsatz kam. Und in den ersten beiden SĂ€tzen nahezu 100% in der Annahme von Frauke, Mareike und Hannah. Aber heute darf man niemanden herausnehmen, das war eine absolut ĂŒberzeugende Mannschaftsleistung. 1,5 SĂ€tze unser bestes Volleyball, oder zumindest nah dran.

Oder schon Ende des 2. Satzes wird deutlich, dass wir dieses Niveau nicht die ganze Zeit halten können. Es schleichen sich Fehler ein, die Konzentration und auch die Kraft lĂ€sst etwas nach. Feli kommt fĂŒr Ronja auf Außen und kann sich Anfang des 3. Satzes mehrfach gut durchsetzen. Dennoch dreht sich im ersten Drittel des 3. Satzes das Spiel zum Negativen: Beide Mannschaften leisten sich einige Fehler, doch Schwelm berappelt sich als erstes und schlĂ€gt nun auch deutlich gefĂ€hrlicher auf. Dadurch wird es fĂŒr uns im Angriff schwieriger zumal der gegnerische Block sehr kompakt steht. Fanden wir im 1. Satz noch jeweils die richtigen Lösungen, wĂ€hlen wir jetzt öfters die falschen. Der 3. Satz geht plötzlich ebenso schnell deutlich dahin, wie wenig spĂ€ter der 4. Durchgang. Beide keinesfalls kampflos, in jeder Hinsicht aber glĂŒcklos. Auch in der Lotterie der Schiedsrichter-Entscheidungen hatte sich das Blatt gegen uns gewendet.

Nachdem Schwelm den noch letzten zum Aufstieg fehlenden Punkt bejubelt, geht es in den Tie-Break. Wir stellen noch einmal um, wobei Caro nach Außen und Feli auf die Diagonalposition rĂŒckt. Am Ende des Tages hat aber auch diese Rochade nicht die gewĂŒnschte Wirkung. Wir haben zwar den besseren Start, aber dann folgen 2-3 unnötig hektische Aktionen im Angriff, sodass die FĂŒhrung auf die andere Netzseite wechselt. Die Chancen sind da, doch bei 12:12 misslingt der letzte taktische Zug. Feli geht fĂŒr Mareike raus, dafĂŒr sollen Caro bzw. Frauke auf der Diagonalposition verteidigen - doch die Anweisungen gehen im LĂ€rm unter. 

Ein riesige Lob dennoch an die ganze Mannschaft, das war heute eine richtig feine Leistung, mit der man sich auch in der Liga darĂŒber nicht verstecken muss. Ein zweites Lob an die tollen Zuschauer, die fĂŒr eine Kulisse sorgten, von der auch etliche Ligen ĂŒber uns manch ein Verein nur trĂ€umen kann. Insofern mĂŒsste eigentlich jeder, der ein Herz fĂŒr den Volleyball hat, sich wĂŒnschen, dass es auch in der nĂ€chsten Saison wieder so tolle Begegnungen zwischen diesen beiden Mannschaften zu sehen gibt. Vielen lieben Dank daher an alle, die da waren und fĂŒr ein tolles Spiel den passenden Rahmen geliefert haben.

Es spielten: Stephanie Morlock, Katharina Scheffler (Zuspiel), Melanie Leitloff, Hannah Kamps (Mitte), Frauke Kamps, Ronja Weidemann, Felicitas Fischer (Außen), Caroline Jaschke, Alina Grunwald (Diagonal), Mareike Zwilling (Libera)

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 02. April 2017 um 20:21 Uhr
 

Schwelmer SC - TuS Hattingen II 3:2

Schwelmer SC – TuS Hattingen II 3:2 (23:25, 25:14, 22:25, 25:13, 15:12)

Dritter Teil der ungeliebten Serie „Der Fluch von Spormeke“. In der kleinen Halle in SchalksmĂŒhle haben wir gegen den SC Hennen (3:2), den Gastgeber von Linscheid-Heedfeld (1:3) und nun dem Schwelmer SC (2:3) insgesamt sechs Punkte abgegeben. Und wie in den anderen beiden Spielen war es eine Mischung aus eigenen Fehlern, v.a aber eine bis dahin in der Saison nicht gesehene Spitzenleistung der Gegner, die bei der Ursachenfindung herangezogen werden muss. Wobei wir uns vorwerfen mĂŒssen, dass wir den Gegner erneut stark machten. So zum Beispiel im 1. Satz als wir nach zĂ€hem Ringen um die Oberhand im Spiel uns mit 21:13 absetzen konnten. Dann aber zwei Aufgaben hintereinander verschlagen, plötzlich in der Annahme wackeln und im Angriff in den Block schlagen. Am Ende retten wir uns nur dank eines beherzten Angriffs von Vero, die sich gegen den Schwelmer Doppelblock durchsetzen kann, mit 25:23 ins Ziel.

Der 2. Satz ist dann eine unschöne Kopie des Spiels an gleicher Stelle gegen Linscheid. Gleich der erste Aufschlag landet Meter hinter dem Feld, es folgen BÀlle, die auf die eigene Netzkante oder in den Block geschlagen werden und Aktionen, in denen wir uns selbst umrennen. Als wir diese Fehler abstellen, ist es zu spÀt. Der Schwelmer SC dominiert mit gefÀhrlichen Aufgaben das Spiel, wÀhrend wir in Aufschlag und Angriff nur die starke gegnerische Libera bedienen. Der 2. Satz geht folglich verdient mit 25:14 an den Gegner.

Auch der 3. Durchgang beginnt katastrophal. Schnell liegen wir mit 1:8 hinten. Ein großes Kompliment an unsere MĂ€dels, die nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern sich wiedermal an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen. Entschlossen wird um jeden Ball gekĂ€mpft, Punkt fĂŒr Punkt wird aufgeholt und gerade Melanie und Frauke sorgen fĂŒr viele wichtige Punkte. Im Satzfinish sind wir ohnehin cool. Mit 25:22 auch diesmal.

Im 4. Durchgang sind wir zunĂ€chst besser. Können uns mit großem Einsatz mit ein paar Punkten absetzen und sind noch bei 10:8 vorne. Gleich mehrfach verpassen wir die Gelegenheit, den Vorsprung zu vergrĂ¶ĂŸern bis plötzlich von einem Moment auf den anderen gar nichts mehr zusammenlĂ€uft. Viel zu schnell rinnt der Satz durch unsere Finger.

Der Schwelmer SC hat nun alle Karten in der Hand und spielt diese zunĂ€chst auch aus. Da weder Ronja noch Merve bis dahin ins Spiel gefunden haben, versuchen wir es als letztes mit Alina als zweite Mittelangreiferin. Ein Joker, der dann zwar nochmal sticht und fĂŒr ein paar Punkte sorgt, letztlich aber zu spĂ€t kommt. Als sich die Chance ergibt, dass wir zum 13:13 ausgleichen können, fĂ€llt der Ball unglĂŒcklich zwischen zwei Spielerinnen zu Boden.

GlĂŒckwunsch somit an RE Schwelm zum Aufstieg. Wir benötigen noch einen Sieg, um den 2. Platz zu sichern, damit der Traum vom Aufstieg dann in der Relegationsrunde weiterlebt. Den Punkt, den wir uns heute mit viel Einsatz erkĂ€mpft haben, kann daher nochmal Gold wert sein. Das Lob des Tages geht heute an Melanie mit einer starken Angriffsquote und vielen wichtigen Punkten.

Es spielten: Stephanie Morlock (Zuspiel), Melanie Leitloff, Ronja Weidemann, Merve Mutlu, Alina Grunwald (Mitte), Frauke Kamps, Veronique van Engeland (Außen), Felicitas Fischer (Diagonal), Mareike Zwilling (Libera)

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 26. MĂ€rz 2017 um 22:00 Uhr
 

TuS Hattingen II - SC Hennen III 3:0

TuS Hattingen II – SC Hennen III 3:0 (25:6, 25:16, 25:16)

Standortbestimmung. Nach zuletzt einigen spielfreien Wochenenden gab es vor der heißen Phase im Saisonendspurt einen souverĂ€nen 3:0-Sieg gegen die talentierte Mannschaft des SC Hennen. Im Hinspiel mussten wir leidlich erfahren, dass die Iserlohner zu beachtlichen Leistungen fĂ€hig sind, wenn man sie ins Spiel kommen lĂ€sst. Dies konnten wir zum GlĂŒck durch eine sehr konzentrierte Leistung großteils verhindern. Der 1. Satz war was ganz feines: Druckvolle Aufgaben und dann eine nahezu 100%-tige Verwertung von Feldabwehr und Gegenangriff. Nur 6 Punkt zugelassen, davon 3 Aufschlagfehler, das sagt alles ĂŒber die QualitĂ€t von Abwehr, Zuspiel und Gegenangriff..

Sowohl im 2. wie auch im 3. Satz begann der Gegner stĂ€rker und wir mussten bei 6:10 bzw. 6:12 in den Auszeit nochmal das VerhĂ€ltnis von Risiko und Eigenfehler nachjustieren. Umso erfreulicher, dass wir jeweils den Schalter entsprechend umlegen konnten. Mit 19:6 bzw. 19:4 Punkten bis zum Satzende wurden beide SĂ€tze jeweils noch klar gewonnen. Szenenapplaus verdient dabei ein besonders langer und umkĂ€mpfter Ballwechsel, der von Ronja schließlich im x-sten Anlauf versenkt wurde.

Am Ende des Tages können wir uns daher nicht nur ĂŒber drei wichtige Punkte freuen, sondern auch ĂŒber starke Leistungen der beiden Außenangreiferinnen, Vero und Frauke, die heute variable und kluge Lösungen im Angriff gefunden haben. Zudem ĂŒber eine ĂŒberragende Hannah, die von Stephie reihenweise gut in Szene gesetzt wurden, ebenso wie ĂŒber eine nahezu fehlerfrei Mareike. Auch Ronja, die zwar nur im 3. Satz zum Einsatz kam, hatte viel gute Aktionen und hat sich damit fĂŒr die kommenden Wochen aufgedrĂ€ngt.

Mein Dank geht an JĂŒrgen, Christian, Phil und Olaf fĂŒrs Schiedsrichten und an die wieder mal zahlreichen Zuschauer fĂŒr die lautstarke UnterstĂŒtzung.

Es spielten: Stephanie Morlock (Zuspiel), Melanie Leitloff, Hannah Kamps, Ronja Weidemann (Mitte), Frauke Kamps, Veronique van Engeland, Merve Mutlu (Außen), Felicitas Fischer, Alina Grunwald (Diagonal), Mareike Zwilling (Libera), Katharina Scheffler

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 13. MĂ€rz 2017 um 23:34 Uhr
 


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