Start 1. Herren Eintracht Dortmund II - TuS Hattingen 0:3
TSC Eintracht Dortmund II – TuS Hattingen 0:3 (20:25, 14:25, 15:25)

Ein insgesamt spannungs- und ereignisarmes Spiel gegen eine engagierte Dortmunder Mannschaft, die dann aber bei allem Bemühen doch nicht die Qualität hat, um uns gefährlich werden zu können. Die Alles-oder-Nichts-Aufschlagstrategie der Dortmunder war dementsprechend nachvollziehbar, führte aber auch dazu, dass viele Ballwechsel beendet waren, ehe sie begonnen hatten. So lief das Spiel an einigen von uns ganz vorbei, was es ja beim Volleyball auch nicht alle Tage gibt. Am Ende war es dann ein schon fast emotionsloser Pflichtsieg. So konnte das Spiel auch kaum der Standortbestimmung dienen. Ob wir nun gut durchgerostet in das Spitzenduett mit dem TV Vogelsang gehen, weiß nur der Wind. Und der weht ziemlich kühl in diesen Tagen. Und Kälte behagt unseren alten Knochen bekanntlich nicht. Apropos Alter: Vor einigen Jahren hätten wir den Gegner vor wichtigen Spielen noch ordentlich promoviert, damit er feuchte Füße bekommt, doch mittlerweile verzichten wir darauf, große Hosen zu tragen. Überhaupt, was wissen wir schon von Vogelsang? Dass die alle angebliche ganz kleine..., äh,... Füße haben und beim Gehen umkippen, nun denn, das schaffen einige von uns auch. Irgendwie hat sich dieser Verein aus Gevelsberg in den letzten Jahren gemausert (man achte auf diesen Hauch eines Wortspiels) und abgesehen von der Hinspielniederlage gegen uns bislang alles gewonnen. Seinerzeit war es dennoch ein Tag, an den wir uns nur ungern erinnern, da uns dann abends beim Sachsen das Bier ausging und wir fühlten uns alle ein bißchen wie in Witten. Apropos erinnern, wie ging der Satz noch gleich?:“Legen Sie beim Essen die Unterarme auf den Tisch?“ Naja, Junior hatte sich zuvor beim Shuffeling die Bänder gedehnt und war im Hinspiel nicht einsatzfähig, bei der Kreispokalendrunde fehlte er auch und nun im Rückspiel drohen Vaterfreuden einen Einsatz zu verhindern. Geburtstermin ausgerechnet zum Spitzenspiel, kann man da noch von Familienplanung reden?

Immerhin die Niederlage im Kreispokalfinale ist im Nachhinein für uns sogar ein kleiner Erfolg, erspart sie uns doch eine Fahrt nach Lippstadt, um dort auf niemand anderen als auf Ruhrtal Witten zu treffen.

Aber was rede ich. Die Mannschaft, die sich am Samstag durchsetzt, macht einen wichtigen Schritt Richtung Aufstieg. Zuschauer sind willkommen. Gegessen wird, was auf den Tisch kommt. Und wer einen Tisch findet, darf darauf gerne seine Unterarme ablegen.

Für die Choleriker unter den Lesern hier die Mannschaft von Samstag: Mathias Komp, Marc Dormann, Martin Schwarz, Christian Klinge, Sebastian Mack, Mario Göbel, Stefan Matern

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 29. Januar 2012 um 23:05 Uhr  
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