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WAZ-Bericht

Volleyball: Bezirksliga

TuS setzt sich in der Spitzengruppe fest

21.11.2011 | 15:08 Uhr

TuS Hattingen - Telstar Bochum II 3:1  

Nach dem Abstieg aus der Landesliga haben sich die Volleyballer des TuS Hattingen in der Spitzengruppe der Bezirksliga festgesetzt. Nicht zuletzt durch den 3:1 (25:20, 25:12, 22:25, 25:16)-Sieg gegen Telstar Bochum II.

Die Nummer eins der Liga ist aktuell der Lüner SV, der noch ungeschlagen ist und bei 8:0 Punkten steht. Der TuS gehört zu einer großen Verfolger-Gruppe mit vier Mannschaften, die jeweils auf 6:2 Zähler kommen.Im Spiel gegen Telstar setzten sich die Hattinger letztlich problemlos durch. Schon im ersten Satz spielten sie zeitig eine Fünf-Punkte-Führung heraus und gaben diese auch nicht mehr ab. Richtig stark spielte der TuS dann im zweiten Durchgang. „Da hat eigentlich alles geklappt“, kommentierte TuS-Spieler Mario Göbel. Die Hattinger agierten druckvoll und variabel und profitierten gegen das junge Bochumer Team auch von ihrer Routine.

Doch dieses Niveau konnten die Hattinger nicht halten. Zunächst einmal, weil nach den glatt gewonnenen ersten beiden Sätzen die Konzentration ein wenig verloren ging. Zudem stellte der TuS angesichts der sicheren Führung um. Die Aufgabe von Zuspieler Stefan Matern übernahm nun Marc Dormann, und für Mittelangreifer Mario Göbel kam Christian Klinge ins Spiel. Klinge war zuvor lange verletzt und bekam so die Chance, wieder etwas Spielpraxis zu sammeln.

Eigentlich sah es auch so aus, also sollten die Hattinger trotz dieser Änderungen das Spiel zeitig beenden können. Denn auch im dritten Satz lagen sie lange vorne, ehe die Bochumer aufkamen und diesen Durchgang noch mit 25:22 für sich entschieden.

Doch eine Wende des Spiels bedeutete das letztlich nicht mehr. Der TuS wechselte wieder zurück, zog schnell davon – und Telstar resignierte. Schade nur, dass sich Mario Göbel in der Schlussphase eine Bänderverletzung am Sprunggelenk zuzog uns so in den nächsten Wochen ausfallen wird. So auch am kommenden Samstag (15 Uhr, Lessingstraße) im Heimspiel gegen den TV Hörde. Auch Hörde ist ein ehemaliger Landesligist, lässt seine Mannschaft jetzt aber freiwillig eine Klasse tiefer spielen, um ein junges Team aufzubauen. „Das wird sicher ein sehr interessantes Spiel“, sagt Mario Göbel: „Wir lassen die Saison auf uns zukommen und werden dann sehen, was am Ende möglich ist.“

TuS: Komp, Dormann, Matern, Borchert, Mack, Schwarz, Klinge, Göbel.

Heiner Wilms
 
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