Start 1. Damen TG RE Schwelm - TuS Hattingen 3:2

TG RE Schwelm - TuS Hattingen 3:2

TG Rote Erde Schwelm – TuS Hattingen 3:2 (25:19, 23:25, 25:19, 20:25, 15:13)

Nachdem am späten Donnerstag Abend der TV Brechten mit 2:3 (wie sollte es in dieser Liga auch anders sein) dem TB Höntrop unterlag, war das Ziel Klassenerhalt bereits zwei Spieltage vor Saisonende erreicht. Nach zwei äußerst anstrengenden Jahren, in denen jeder Satz für die Tabelle wichtig war und selbst Testspiele als ernste Gradmesser angesehen wurden, konnten wir erstmals gelassen in ein Spiel gehen. Dennoch war die Motivation und der Siegeswille vor dem Spiel gegen den Lieblingsgegner ungebrochen. Unvergessen sind schließlich die dramatischen 5-Satz-Spiele aus dem letzten Jahr.

Und das Spiel am Samstag reihte sich in die Serie spannender und hochklassiger Begegnungen ein. Losgelöst von jedem Druck spielten beide Teams befreit auf und schenkten sich nichts. Nach 2 Stunden Spielzeit und 13:13 im Tie-Break hätten beide Mannschaften den Sieg verdient gehabt. Am Ende hatten sich alle lang genug ausgeguckt und agierten jetzt vor allem mit taktischen Angriffen, wobei sich Schwelm letztlich besser auf unsere Angriffspläne eingestellt hatte, sodass der Sieg verdient an die Gastgeber ging.

Dennoch überwiegt auch bei uns die Zufriedenheit, ein gutes und für die Zuschauer attraktives Spiel gezeigt zu haben. Klingt vielleicht komisch, aber aber nach zuletzt eher fader Kost ist mir eine Niederlage mit guter Leistung lieber als ein Sieg in einer schwachen Partie.

Und es gab etliche positive Dinge zu sehen. So zeigte Alisa zwei Sätze lang in der Abwehr eine ganz starke Partie, überzeugten unsere Außenangreifer endlich mal mit variantenreichen Angriffen und auch die über die letzten Jahren bis zum Erbrechen einstudierten Angriffskombinationen werden nun regelmäßig eingesetzt. Langsam aber allmählich zeigt das Training der letzten Monate Effekte. Überragend aber präsentierte sich unsere Annahme um Mareike, Hannah, Caro, Frauke und Vero. In zwei Stunden nur vereinzelte Annahmefehler und eine Quote von 70-80% guter bis sehr guter Annahmen – das ist weit überdurchschnittlich. Stephie konnte die gute Annahme in gute Zuspiel übersetzen und die Angreifer agierten wie oben beschrieben. Da Schwelm dem nicht nachstand, entwickelte sich eine sehenswerte und stets faire Partie.

Unsere beste Phase hatten wir zweifelsfrei im 4. Satz als Mareike, Frauke und Caro selbst die krachenden Angriffe der schlagkräftigen Julia Frielingsdorf mehrfach hintereinander verteidigten. In dieser Zeit spielten wir am oberen Leistungslimit und deuteten an, was möglich ist, wenn alle Räder ineinander greifen. Schon jetzt gilt es daran für die Zukunft weiterzuarbeiten, die gezeigten Fortschritte zu stabilisieren, um dann auch trotz drohender Abgänge den nächsten Schritt zu machen. Die ganze Saison hat gezeigt, dass wir uns langsam, aber doch kontinuierlich verbessern.

Das Lob des Tages geht konkurrenzlos an Mareike, die sich trotz Erkältung zur Verfügung stellt und eine sensationelle Leistung zeigte.

Ein tolles Jahr nähert sich am 17.03. dem Ende. Bei letzten Heimspiel empfangen wir den Tabellenzweiten vom VSC Dortmund. Wir hoffen, dass wir dann auch endlich mal in der Kreissporthalle eine gute Leistung zeigen können. Im Anschluss findet sich dann auch Gelegenheit über diese verrückte Liga zu diskutieren. Nur ein Beleg für die Spannung: 40% aller Spiele wurden erst im Tie-Break entschieden.

Es spielten: Stephanie Morlock (Zuspiel), Hannah Kamps, Melanie Leitloff, Ronja Weidemann (Mitte), Veronieque van Engeland, Alisa aus der Wischen, Frauke Kamps (Außen), Caroline Jaschke, Felicitas Fischer (Diagonal), Mareike Zwilling (Libera)

 

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 04. März 2018 um 23:17 Uhr  
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