Start 1. Damen TuS Hattingen - SVE Grumme 3:2

TuS Hattingen - SVE Grumme 3:2

TuS Hattingen – SVE Grumme 3:2 (20:25, 27:25, 14:25, 25:23, 15:7)

Ne, das beste Volleyball spielen wir zurzeit wirklich nicht und gerade in den Heimspielen in der großen Kreissporthalle fehlt uns doch erkennbar die Orientierung in der Halle und damit die Sicherheit in allen Aktionen. Doch wenn es um Kampfgeist und Willen geht, dann schlägt unsere Mannschaft keiner. Denn eigentlich war der Drops schon fast gelutscht: Grumme führte 2:1 nach Sätzen und 23:17 im 4. Durchgang. Klar, wir hatten solche Sätze schon öfters gedreht und uns zuletzt noch in der Vorwoche gegen Mengede von 20:24 auf 26:24 zurückgekämpft, aber der bisherige Spielverlauf gab wenig Anlass, dass uns dies auch neuerlich gelingen würde...

Es kommt eine narrative Rückblende in den 1. Satz, in dem sich bei beiden Mannschaften gute Aktionen und unnötige Eigenfehler abwechseln. Zu diesem Zeitpunkt war es kein gutes Spiel, aber zumindest einigermaßen spannend. Die Spannung löst sich dann aber recht schnell auf, weil die Annahme – eigentlich unser Paradeeelement – wackelt: Caro, Hannah, Ronja, Mareike – gleich mehrfach hintereinander springt der Ball von den Armen weg. Mit einem Satzverlust von 20:25 springen wir daher in den 2. Satz, in dem wir uns weiterhin regelmäßig selbst im Wege stehen. Bei 24:22 haben wir immerhin Satzbälle, die wir allerdings nicht nutzen, um dann wenig später mit 24:25 sogar Matchball gegen uns zu haben. Es sind jetzt keine schönen Aktionen, aber mit aller Kraft wird verhindert, dass der Ball bei uns auf den Boden fällt. Mit einem Kraftakt gewinnen wir den Satz mit 27:25. Über den 3. Satz schweigen wir besser, oder loben den Gegner, der gut aufschlägt, gut verteidigt und im Angriff variable Lösungen findet. Wir haben weiterhin bereits mit der Annahme große Probleme, können daher im Angriff keinen Druck aufbauen und sind dann in der Abwehr gegen die platzierten Angriffe der Bochumer chancenlos. Am Ende steht es 14:25.

… um in den 4. Satz zurückzukehren, in dem bis zum 17:23 halt auch nur wenig besser lief. Ehe Anna zum Aufschlag ging, um klug auf den gegnerischen Läufer I aufzuschlagen. Mitunter ist Volleyball einfach. Der Gegner hat eine problematische Aufstellung und die wird solange angespielt, bis der Gegner eine Lösung findet, oder man den Satz gewonnen hat. Anna leistet die Vorarbeit und auch ansonsten wird nun auf dem nach kräften Feld gearbeitet. Am Netz dominiert Hannah. Rechtzeitig in der wichtigen Phase ist unsere Spielführerin da. Verwandelt die eigenen Angriffe und blockt beim 24:23 den entscheidenden gegnerischen Angriff ab.

Damit sind wir im Tie-Break in der psychisch besseren Situation. Und wo entwickelt sich der Satz auch dementsprechend. Wir agieren nun mit der Sicherheit, die wir 4. Sätze lang haben vermissen lassen und Grumme begeht Fehler, die sie vorher nicht machten. Immer wieder bedienen wir nun auch das Loch in der gegnerischen Feldmitte. Hannah, Melanie und Frauke sorgen so für den wichtigen Punktevorsprung. Am Ende haben wir uns bei 15:7 quasi an den eigenen Haaren aus dem Sumpf gezogen.

Das Lob des Tages geht heute an Frauke, die in Annahme und Abwehr viel Sicherheit ausstrahlte und am Netz durch kluge und variantenreiche Angriffe (tolle Bälle in die scharfe Diagonale) für wichtige Punkte sorgte. Mit Blick auf die Tabelle haben wir 7 von 14 Spielen gewonnen, normalerweise sicher der Klassenerhalt, aber in dieser Liga noch immer nicht ausreichend. Mit einem Sieg von Höntrop am Donnerstag im Nachholspiel gegen Brechten wäre dies dann auch geschafft.

Es spielten: Stephanie Morlock (Zuspiel), Hannah Kamps, Anna Litfert, Melanie Leitloff (Mitte), Veronieque van Engeland, Ronja Weidemann, Frauke Kamps, Alisa aus der Wischen (Außen), Caroline Jaschke, Felicitas Fischer (Diagonal), Mareike Zwilling (Libera)

 

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 26. Februar 2018 um 15:11 Uhr  
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