Start 1. Damen VSC Dortmund - TuS Hattingen 3:1

VSC Dortmund - TuS Hattingen 3:1

VSC Dortmund – TuS Hattingen 3:1 (25:19, 20:25, 25:20, 25:12)

Ersatz- und krankheitsgeschwächt trafen wir auf einen starken VSC Dortmund. Mit Katharina, Anna, Caro, Feli, Alisa und kurzfristig auch Ludmilla fehlte eine ganze Mannschaft. Die verwaiste Diagonalposition übernahm Frauke, die das vor drei Jahren mal gespielt hat und - um was positives zu berichten - erstmals nach 18-monatiger Verletzungsleidenszeit stand Laura wieder in der Start-Sechs.

Wir hatten uns noch nicht ganz sortiert, da standen wir schon mit dem Rücken zur Wand. Der VSC legte mächtig los und überrannte uns geradezu. Ehe wir uns versahen, lagen wir mit 1:10 im Rückstand. Der 1. Satz schien schon nach wenigen Minuten verloren. Doch bekanntlich geben wir uns nicht so schnell geschlagen. Mit unseren üblichen Tugenden kämpfen wir uns ins Spiel zurück. Gerade Vero und Laura sorgen mit schönen Aktionen für viele Punkte. Mit einer Energieleistung gelingt es uns, das schnelle Dortmunder Angriffsspiel zu unterbinden.Wenig später steht es nur noch 15:16 auf der Anzeigentafel. Dennoch bleibt es eine permanente Herausforderung, das Feld gegen die schlagkräftigen Dortmunder zu verteidigen. Das Fehlen unserer blockstarken Kräfte wie Caro, Anna oder auch Ludmilla macht sich gerade am Ende des Satze schmerzlich bemerkbar. Dortmund übernimmt wieder das Zepter, wir können dem Druck nicht Stand halten und unterliegen mit 19:25.

Zu Beginn des 2. Satzes stellen wird daher um. Ronja kommt als Mittelblockerin in die Mannschaft, damit Melanie auf die Diagonalposition wechseln kann, was uns insgesamt stabilisiert. In Block und Feldabwehr haben wir jetzt öfters die Hände am Ball und im Angriff nutzen wir unsere Break-Chancen. Auch unsere Annahme (Mareike, Hannah) und das Zuspiel von Stephie greift gut in einander, sodass alle Angreifer erfolgreich punkten können. Mit 25:20 gibt es den Satzausgleich.

Beide Mannschaften liefern sich ein spannendes Duell auf gutem Niveau. Wir kämpfen leidenschaftlich gegen einen schnell und risikoreich agierenden Gastgeber, dessen Spielweise zwischenzeitlich ordentlichen Angriffsdruck aufbaut. Die entscheidende Phase dann Mitte des 3. Satzes. Es steht 16:16 und beide Mannschaften punkten zuverlässig aus der Annahme. Doch während der VSC nochmals nachlegen kann und va. die Mittelangreiferinnen in Serie punkten, begehen wird eine Reihe von vermeidbaren Fehlern. Am Ende ist der Satz mit 20:25 auch etwas dahingeschenkt.

Im 4. Durchgang können wir uns nicht mehr aufbäumen. Dortmund agiert nun nahezu fehlerfrei und nutzt die sich bietenden Chancen gnadenlos. Bei uns fehlen krankheitsbedingt Fitness und Frische, um nochmals dagegen zu halten.

Insgesamt jedoch phasenweise eine gute Leistung gegen einen starken Gegner. Wie schon gegen Schwelm glänzte Hannah mit vielen schönen Angriffen. Zudem verdiente sich Ronja ein Sonderlob. Mit cleveren und hellwachen Aktionen trug Ronja maßgeblich dazu bei, dass wir ab dem 2. Satz gleichwertig waren.

Es spielten: Stephanie Morlock (Zuspiel), Hannah Kamps, Melanie Leitloff, Ronja Weidemann (Mitte), Laura Weidemann, Veronique van Engeland (Außen), Frauke Kamps (Diagonal), Mareike Zwilling (Libera)

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 11. Dezember 2017 um 00:03 Uhr  
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